Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen ab Januar 2015

Ab 01. Januar nächsten Jahres dürfen die Krankenkassen neue Zusatzbeiträge von ihren Versicherten fordern. Dafür wird der bisherige Beitrag von 15,5% um 0,9% auf dann 14,6% gesenkt.


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Der Arbeitgeberanteil bleibt unverändert bei 7,3% wie bisher. Der Arbeitnehmer zahlt auch 7,3% um den Grundbeitrag von 14,6% zu erreichen. Dies ist die Basis zur Kalkulation der Zusatzbeiträge. Die Zusatzbeiträge werden nämlich von den Arbeitnehmern allein getragen. Die meisten Kassen bleiben nach Schätzungen erst einmal unter den bisherigen 0,9% um Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Derzeit haben einige Krankenkassen bereits ihre zukünftigen Zusatzbeiträge bekannt gegeben:

Die AOK Bayern erhebt 0,9%.

Die AOK Plus, AOK Sachsen und Sachsen-Anhalt erheben 0,3%.

Im Mittelfeld rangieren mit 0,6% beispielsweise die MEM BKK und Bosch BKK sowie die BKK Gildemeister Seidensticker mit 0,7%.

Die großen Kassen (Barmer, TK, DAK) veröffentlichen ihre Zusatzbeiträge am 17.12. bzw. 12.12.2014.

Wichtig ist, dass Sie ein Sonderkündigungsrecht bei Ihrer bisherigen Krankenkasse haben, sofern diese erstmalig einen Zusatzbeitrag erhebt bzw. diesen erhöht. Wird der Zusatzbeitrag also zum 01.01.2015 erhoben, besteht bis 31.Januar das Sonderkündigungsrecht zum 31.03.2015.

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