Haftpflichtversicherung Vergleich – die beste Privathaftpflicht online finden

1. Was ist eine Haftpflichtversicherung? >

Haftpflichtversicherung Vergleich- die wohl wichtigste Versicherung überhaupt - geringe Kosten, maximaler SchutzEine private Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, welche durch Unachtsamkeit, vergessene Pflichten oder leichtsinnige Taten verursacht wurden. In solchen Situationen schützt die Haftpflichtversicherung finanziell, in dem der entstandene Schaden ersetzt oder beglichen wird.

Im Klartext: sie schützt vor finanziellem Schaden, den der Versicherungsnehmer gegenüber Dritten verursacht hat. Trotz des Namens ist sie lediglich für Hundehalter und Kfz-Besitzer zwingend – nicht jedoch im Privatbereich. Allerdings gehört die Privathaftpflicht auf Grund des enormen Schadenpotentials zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Es wird zwischen mehreren unterschiedlichen Versicherungsarten unterschieden: Tierhalterhaftpflicht (z.B. Pferde, Hunde), Kfz Haftpflichtversicherung (für jeden Autofahrer gesetzlich vorgeschrieben), gewerbliche Haftpflicht (z.B. als Betriebshaftpflicht) und natürlich die private Haftpflicht. Diese kommt für Schäden auf, welche der Versicherungsnehmer oder weitere in den Vertrag aufgenommenen Personen Dritten zufügen.

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2. Der Haftpflicht Vergleich – in 3 einfachen Schritten >

1. Daten erfassen und weitere Filter wählen

Im Haftpflichtversicherung Vergleich einfach ein paar grundlegende Daten eingeben: die zu versichernde(n) Person(en) – also Single oder Paar / mit oder ohne Kind, das Alter des Versicherungsnehmers und die gewünschte Deckungssumme sowie Selbstbeteiligung (je nach Wunsch zwischen 0 und 500 Euro) festlegen. Bereits jetzt ist ein Vergleich der Haftpflichtversicherungen möglich. Allerdings können auch weitere Details / weitere Filter definiert werden:
– besonder Zielgruppe: hier ist beispielsweise eine ehrenamtliche Tätigkeit wählbar
– weitere Leistungen (Auswahl von privatem / beruflichen Schlüsselverlust, Gefälligkeit & Ausfalldeckung)
– Hobbies (Motorboot / surfen etc..)

2. Angebote detailliert vergleichen

Die Anbieter werden nach dem Versicherungsbeitrag absteigend sortiert angezeigt. Außerdem sind zu jedem Tarif Produktdetails abrufbar, welche über allgemeine Deckungssumme, Selbstbeteiligung und Deckungssummen für Personen- und Vermögensschäden aufklären. Mitversicherte Zusatzleistungen und Hobbys werden hier ebenfalls anschaulich aufgelistet.

3. Haftpflichtschutz bei der Versicherung online beantragen

Nach der Wahl des passenden Tarifen gelangt man mit nur einem Klick direkt zum Anbieter und kann hier alle persönlichen Daten – wie Adresse etc. – erfassen und direkt beim Versicherer den Antrag stellen.

3. Informationen zur Privathaftpflicht >

Gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch ist man verpflichtet, für alle Schäden die man selbst verursacht hat, zu haften. Somit ist man Schadensersatzpflichtig und kann finanziell zur vollen Verantwortung gezogen werden. Hinzu kommt, dass man bei Schadensersatz mit dem gesamten Vermögen (Konten, Depot, Gehalt, Immobilie…) haftet und weder die Höhe noch die Dauer einer eventuell zu leistenden Zahlung begrenzt ist. Dies bedeutet also auch, dass lebenslange Zahlungen im Schadensfall aufkommen können.

4. Wer braucht eine private Haftpflichtversicherung? >

Aus zuvor genannten Gründen ist eine Haftpflichtversicherung für jeden Volljährigen (so fern nicht mehr in der Schul- oder Berufsausbildung und bei den Eltern mitversichert) absolut empfehlenswert. Allerdings ist es nicht nötig, dass jedes Familienmitglied eine eigene Police unterhält. Die Versicherer bieten hier Familienversicherungen an, welche sowohl Partner als auch Kinder in den Vertrag integrieren, so dass auch diese Familienangehörigen vollen Versicherungsschutz genießen.

5. Was ist versichert / welche Schäden sind abgedeckt? >

Die Szenarien sind unzählig: bei Freunden zu Besuch und aus versehen kippt das Weinglas auf dem Tisch um und ergießt sich über dem Laptop, als Mieter in einem Mehrfamilienhaus geht der Schlüssel zur eigenen Wohnung – und damit auch ein Schlüssel der Schließanlage – verloren oder aber mit dem Fahrrad wird ein Unfall verursacht, bei dem nicht nur ein Auto beschädigt wurde, sondern auch Menschen zu schaden kamen und beispielsweise ein gebrochenes Bein operiert werden musste. Ganz egal, was passieren könnte – die Schäden (ganz gleich ob Vermögensschäden oder Personenschäden) können schnell Summen erreichen, die als existenzgefährdend zu bezeichnen sind oder erhebliche Schulden verursachen können.

Vermögensschäden

Hier lohnt ein detaillierter Blick in den Tarif des Versicherers. Ein klassischer Vermögensschaden liegt vor, wenn es um einen finanziellen Schaden an Dritten geht. Bei Haftpflichtversicherungen wird meist separat angegeben, bis zu welcher Deckungssumme bzw. welchem Anteil der vollen Deckungssumme Vermögensschäden abgedeckt sind. Im Vergleich können die folgenden Optionen als weiterer Filter definiert werden.

Aufsichtspflichtverletzung

Sollten Eltern eine Familienhaftpflicht haben, so sind die Kinder darin mitversichert. Im Normalfall kommen Versicherungen aber erst ab einem Kindesalter von 7 Jahren für Schäden auf. Bei Verkehrsschäden liegt das Mindestalter der Kinder bereits bei 10 Jahren. Bis zu diesem Alter werden die Kinder als nicht schuldfähig angesehen und die Eltern sind für eventuelle Schäden nicht haftbar. Jedoch kann man auch -aus Pflichtgefühl- die Deckung dieser Schäden bei der Versicherung als zusätzliche Leistung versichern.

Gefälligkeitsschäden

Diese Art von Schäden liegt beispielsweise bei Mithilfe bei einem Umzug von Freunden vor. Wird hier etwas beschädigt oder geht zu Bruch, greift die Klausel der Gefälligkeit. Je nach Anbieter gibt es hier jedoch deutliche Unterschiede: nicht wenige Versicherer nehmen sich hier aus der Verantwortung, stützen sich auf die Rechtssprechung und vertreten die Meinung, dass ein Helfer bei kleineren Schäden nicht bestraft werden sollte. Allerdings gibt es auch hier besonders kundenfreundliche Tarife, die Gefälligkeitsschäden bis zu einem gewissen Maß übernehmen.

Ausfalldeckung

Bei der  Ausfalldeckung zahlt der Versicherer nicht nur für Schäden, die der Versicherte selbst verursacht, sondern auch für jene, die an ihm verursacht werden. Dieser Fall kommt zum tragen, wenn der Verursacher eines Schadens keine eigene Haftpflicht hat und damit eventuellen Schadenersatzforderungen nicht nachkommen kann. Diese Ergänzung lohnt auf jeden Fall und bietet einen deutlich besseren Schutz.

passiver Rechtsschutz

Wurde der Schaden nicht vorsätzlich verursacht, tritt die Haftpflicht in die Haftung des Versicherten ein und wird damit zum passiven Rechtsschutz. Das heisst, dass als erstes immer überprüft wird, ob der geltend gemachte Anspruch des Geschädigten überhaupt gerechtfertigt ist. Nicht selten geht es  bereits zur Klärung dieser Frage vor Gericht. Bereits hier übernimmt die Versicherungsgesellschaft Anwaltskosten, Honorarkosten und Gerichtsgebühren. Des weiteren ist der Versicherungsschutz weltweit gültig – ganz gleich, wo der Schaden verursacht wird. Ob Kurzurlaub übers Wochenende oder 3 wöchige Fernreise. Allerdings gibt es ein Einschränkung bezüglich der Dauer des Auslandsaufenthaltes: hier liegt die Grenze meist bei einem Auslandsaufenthalt von maximal 12 Monaten.

6. Die passende Deckungssumme >

Im anerkannten Schadensfall übernimmt die Versicherung dann den Schaden – jedoch nur bis zu vorher vereinbarten Deckungssumme. Aus genau diesem Grund sollte die Deckungssumme (auch Versicherungssumme) ausreichend hoch gewählt sein, so dass auch Schäden in Millionenhöhe ausreichend gedeckt sind. Im privaten Bereich empfiehlt sich ein absolutes Minimum von 3 oder 5 Millionen. Dagegen biete viele gute Gesellschaften inzwischen Deckungsdummen von 10 Millionen Euro als Standardtarif an,wobei auch 50 Millionen Euro keine Seltenheit mehr darstellen. Die Erhöhung der Versicherungssumme kostet meist nur ein paar Euro im Jahr mehr. Hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Die Einsparung bei den Versicherungsbeiträgen kann im Schadensfall sonst richtig teuer werden.

7. Selbstbeteiligung >

Wurde bei Vertragsabschluss eine Selbstbeteiligung vereinbart, zahlt die Versicherung den Schaden abzüglich des entsprechenden Selbstbehaltes. Bei einem Bagatellschaden kann in einigen Fällen der Selbstbehalt höher ausfallen, als der entstandenen Schaden. Dann ist es natürlich sinnvoll, den Schaden selbst zu regulieren, ohne die Versicherung einzuschalten – jedoch fällt bei größeren Schäden die Selbstbeteiligung kaum ins Gewicht.

Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung kann durchaus Sinn machen, um die Versicherungsprämie zu reduzieren. Allerdings lässt sich hier kein pauschale Aussage treffen, so dass die Tarife mit und ohne Selbstbeteiligung direkt verglichen werden sollten.

8. Welche Schäden sind nicht abgedeckt? Was ist nicht versichert? >

Auch bei dem besten Tarif ist es nicht möglich wirklich jede erdenkliche Situation abzusichern.

Grundsätzlich sind folgende Situationen nicht versichert:

  • Schäden die man auf Grund eines Schadens selbst erleidet
  • Schäden im eignen versicherten Haushalt
  • Schäden, die sich 2 versicherte Personen des selben Vertrages gegenseitig zufügen
  • Verpflichtungen aus Verträgen / reine Vertragsverletzungen (z.B. Rückzahlung eines Darlehens nicht mehr möglich)
  • vorsätzlich herbeigeführte Schäden
  • im Zusammenhang mit Schadensfällen entstehende Bußgelder oder Geldstrafen
  • Schäden, welche in spezielle eigene Versicherungen fallen (Kfz-Schäden)

Hinzu kommt, dass bei den meisten Policen ehrenamtliche Tätigkeiten nur in geringem Maße oder gar nicht abgesichert sind. Hier sollte der Verein eine entsprechende Vereinshaftpflicht vorweisen können, die eventuell eintretende Schäden reguliert.

Ebenso bildet die Jagd und die regelmäßige Nutzung eines Motorbootes eine Ausnahme. Im ersten Fall muss ein Jagd-Haftpflichtversicherung vorliegen, welche gemäß Bundesjagdgesetz vorgeschrieben wird, während für das regelmäßige Fahren mit Motorbooten einen Sportboot-Haftpflicht unverzichtbar ist.

9. Was kostet eine Haftpflichtversicherung? >

In Anbetracht möglicher Forderungen in Millionenhöhe halten sich die Kosten für eine passende Versicherung wirklich in Grenzen. Eine Police für einen 35 jährigen Single ohne Selbstbeteiligung und mit einer Deckungssumme von 5 Millionen Euro ist bereits für weniger als 40 Euro im Jahr erhältlich, während eine Versicherung für ein Paar mit gleichen Konditionen für deutlich unter 50 Euro zu haben ist. In den letzten Jahren wurden die Leistungen der einzelnen Versicherer immer weiter verbessert und zu Gunsten des Versicherten angepasst, so dass ein sehr guter Schutz in ausreichender Höhe (20 Mio. Euro Deckungssumme / Single 35 Jahre) für unter 50 Euro pro Jahr zu haben ist.

10. Kündigung der Haftpflichtversicherung >

Die Vertragslaufzeit liegt in der Regel bei 1 bis zu 5 Jahren und verlängert sich meist automatisch, wenn nicht binnen einer festgelegten Frist (meist 3 Monate) gekündigt wird. Schwierig wird es hingegen, wenn der Versicherer die Kündigung ausspricht. In der Regel passier dies, wenn es zu mehreren teuren Schadensfällen in kurzer Zeit bzw. in Jahresfrist gekommen ist. In diesem Fall gilt es dann, schnellstens eine neue Haftpflichtversicherung zu suchen, um den Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten.