Unabhängig von Schwankungen an den Börsen: 6 Alternative Geldanlagen

Festverzinste Wertpapiere bringen seit mehreren Jahren kaum Rendite ein, die Börsen zeichnen sich zugleich durch ein ständiges Auf und Ab aus. Das sind gute Gründe, sich nach Alternativen Geldanlagen umzusehen. Es existieren alternative Geldanlagen, mit denen sich attraktive Renditechancen und ein hohes Maß an Sicherheit verbinden lassen. Mit manchen Anlagen schützen Sparer zudem die Umwelt.

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Alternativ investieren: Sechs Tipps

  1. Immobilien: Diese klassische Geldanlage erfreut sich wieder großer Beliebtheit. Das liegt an der großen Wertstabilität und an dem momentan niedrigen Zinsniveau für Immobilienkredite. Wer das Gebäude selbst nutzt, sichert sich eine perfekte Altersvorsorge. Im Alter ist das Darlehen abbezahlt, dank gesparter Miete steht mehr Geld zur Verfügung. Auch das Vermieten lohnt sich, Interessierte sollten aber an Risikostreuung denken.
  2. Edelmetalle: Gold und Silber gelten als krisensichere Anlageformen, da sie Besitzer vor der Inflation bewahren. Verbreitete Produkte wie Barren und Anlagemünzen lassen sich auch leicht wieder verkaufen. Edelmetalle unterliegen aber Kursschwankungen, kurzfristig kann es zu Verlusten kommen. Anleger sollten deshalb zu einem optimalen Zeitpunkt kaufen und Gold sowie Silber als langfristige Investition begreifen.
  3. Holz / Wald: Beim Holz handelt es sich um einen nachhaltigen Rohstoff, nach dem steigende Nachfrage besteht. Dieser Trend liegt unter anderem daran, dass zunehmend mehr Hausbesitzer mit Holz heizen. Investoren können mit einem Wald-Investment davon profitieren. Von sogenannten Direkt-Investments, also dem tatsächlichen Kauf von Bäumen, raten Verbraucherexperten aber ab. Die Risiken liegen zu hoch. Stattdessen empfehlen sie Holz-Fonds, die breit investieren.
  4. Wind- und Solarparks: Der deutsche Staat fördert die Wende hin zu erneuerbaren Energien mit festen Einspeisevergütungen für Stromerzeuger. Auch Anleger können sich diese Förderung zunutze machen, indem sie sich an Wind- oder Solarparks beteiligen. Meistens erfolgt dies in Form von Genussrechten, die Verzinsung hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Die Einnahmen lassen sich dank der Einspeisevergütung recht sicher berechnen, nur die Wetterbedingungen und mögliche Technikprobleme stellen Unsicherheitsfaktoren dar. Interessierte sollten sich zuvor über die Seriosität der Projektgesellschaft informieren.
  5. Privatkredite für Privatpersonen: Anleger können sich als Kreditgeber über Onlinevermittler wie Smava betätigen, und dabei Geld verdienen. Verbraucher fragen einen Kredit an, die Bonität wird geprüft und einen individuellen Zinssatz wird zugeordnet. Anschließend können Investoren die Kreditsumme oder einen Teil des Betrags zeichnen. Wird die Summe erreicht, kommt der Kreditvertrag zustande. Die Anleger können sich über eine attraktive Rendite freuen.
  6. Kunst: Der Kunstmarkt fällt seit einiger Zeit mit massiven Preissteigerungen auf, auch bei eher unbekannten Künstlern. Wer klug investiert, kann enorme Renditen erzielen. Diese Anlageform kommt aber nur für Anleger infrage, die sich mit Kunstwerken auskennen. Trotz der insgesamt positiven Tendenz gibt es auch Fehlgriffe, mancher Investor setzt auf die falschen Objekte und verliert Geld.

Autor: Andreas Dudenhöfer

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