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Uhren als Geldanlage

Nicht nur in Zeiten von niedrigen Zinsen suchen Anleger nach alternativen Anlageklassen. Bei einer Investition in Wertpapiere bleibt nur der Depotauszug. Andere Alternativen sind Spirituosen (dazu gibt es hier einen Artikel), Oldtimer oder beispielsweise Kunst im weitesten Sinne. Beim Kauf von Uhren als Geldanlage hingegen hält man etwas materielles in der Hand.

Uhren als Geldanlage - mechanische Handwerkskunst - edle Werke

® ephotographythemes – pixabay.com

Dies ist nur ein Grund, weshalb der Markt für klassische, hochwertige Uhren zunehmend an Bedeutung gewinnt und Uhren als Geldanlage durchaus in Betracht kommt und nicht nur Prestigeobjekt sein muss.
Als Anlageprodukt kommen allerdings lediglich max. 20% aller Uhrenmodelle in Frage. Dennoch gibt es Klassiker bzw. einzelne Modelle, welcher in der Vergangenheit gute Renditen erzielt haben:

Eine Rolex Daytona, welche Mitte der 70er Jahre 625€ gekostet hat, wird heutzutage mit mehr als 25.000€ gehandelt. Das ist mehr als der 40-fache Wert in 40 Jahren.

Eine Omega Speedmaster „Moonwatch Professional“ kostete vor einigen Jahren gebraucht um die 1.500 – 2.000 Euro. Heute werden dafür knapp 3.000 Euro fällig. Neue Speedmaster kosten – je nach Modell – knapp 1.000 Euro mehr.

Auch eine Nomos Glashütte kann ein interessantes Investment sein: Die Nomos Glashütte „Tangente Super 30“ wurde 2004 als Sondermodell mit 30 unterschiedlichen Farbkombinationen in je 100 Exemplaren aufgelegt. Damals kostete die Uhr keine 600 Euro, heute werden bis zu 2.000 Euro gezahlt – für einige begehrte Farbkombinationen sogar bis zu 5.000 Euro.