Status Depot Dezember, Rückblick 2016 und Ziele 2017

Mein Depot hat im letzten Monat – ganz so wie die Börsen – ordentlich zugelegt. Nach einem Depotwert von 20.489,50 Ende November und einem Zukauf von knapp 560 Euro im Dezember beläuft sich mein Depotwert nun auf 22.256,33€. Demnach gab es allein im Dezember Kursgewinne von ca. 1.200 Euro.

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Zusätzlich habe ich eine zweite Position P&G erworben und damit auch hier mein Investment auf 1.000 Euro ausgeweitet.

Nach den Feiertagen habe ich mir die Zeit genommen und meine gesteckten Ziele für 2016 überprüft. Speziell die Depotentwicklung war so ziemlich eine Punktlandung, ebenso die Dividenden. Bei der Investition dagegen habe ich mein Zeil knapp verfehlt und beim Thema Immobilie bin ich eigentlich genau so weit, wie vor einem Jahr. Aber der Reihe nach…

Das Depot:

Status Depot zum 31.12.2016

Zum Ende des Jahres 2014 hatte ich einen Depotwert von 10.699€, welcher zum Ende 2015 bereits 14.908€ betrug. Das Jahr 2016 habe ich nun mit einem Depotwert von 22.256,33€ abgeschlossen. Damit habe ich den Depotwert erneut um knapp 50% erhöht (was natürlich an den Einzahlungen und dem relativ kleinen Depot liegt) und mein Ziel von 22.000 Euro sogar ganz leicht übertroffen. Das Depot liegt derzeit mit 5.379,13 € bzw. 31,87% im Plus. Dieser Wert macht es für mich deutlich einfacher, bei Korrekturen gelassen zu bleiben. Nach knapp 3 Jahren ist auch deutlich sichtbar, dass es sich lohnt, „am Ball zu bleiben“.

Dividenden:

Dividenden Übersicht zum 31.12.2016

Auch bei den Dividenden lief es eigentlich ganz gut: mein gestecktes Ziel – Dividenden von 540€ zu erhalten – habe ich um 33,04€ sogar leicht übertroffen. In 2016 habe ich bereits 573,04€ an Dividenden erhalten. Davon lässt sich rein rechnerisch ein kompletter Kauf tätigen. Im Monat sind das im Durchschnitt 47,75€ – das wäre mehr als genug, um den DSL-Anschluss und die Kosten für den Mobilfunk-Vertrag zu zahlen. Die Sache mit dem passiven Einkommen funktioniert wirklich! :-)

Investitionen:

Ebenso hatte ich mir für 2016 vorgenommen, 6.000 Euro zu investieren, was ich leider nicht ganz geschafft habe. Im Monat August konnte ich keinen Kauf tätigen, womit ich lediglich 11 Käufe á 500€ durchgeführt habe. Dennoch sind dem Depot somit 5.500€ zugeflossen. Dabei habe ich in Werte wie Procter & Gamble, BASF, Coca Cola, British American Tobacco, Johnson&Johnson, Lockheed Martin oder Glaxo Smith Kline investiert.

Immobilie:

Einzig der Bereich Immobilie zur Vermietung bereitet mir etwas Kopfzerbrechen. Wie angedacht, habe ich Gespräche mit Banken geführt, um die Finanzierung abzuklären. Ich habe nach geeigneten Objekten Ausschau gehalten und auch ein paar besichtigt. Dazu habe ich hier einen Beitrag verfasst. Allerdings ist es dabei auch geblieben. Die Objekte waren letztendlich entweder zu teuer, oder in den Protokollen der Eigentümerversammlungen kamen Sachen zum Vorschein, die die Immobilie bzw. die Investition darin absolut uninteressant werden ließen.

Obwohl die Suche zwischenzeitlich (um ehrlich zu sein) etwas eingeschlafen ist, bin ich nach wie vor dabei, ein passendes Objekt zu finden und überdenke nun die grundsätzlichen Anforderungen an das Objekt. Vielleicht kann ich auch mit einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung mit 40/45m2 starten…

Ziele für 2017:

Für das Neue Jahr steht das Depot im Vordergrund. Leider sind finanziell keine großen Änderungen möglich. Demnach werde ich auch im kommenden Jahr planmäßig 6.000€ ins Depot einzahlen. Allerdings überlege ich, die ersten 2 oder 3 Monate keinen Kauf zu tätigen, da ich der Meinung bin, dass die Börsen etwas korrigieren werden. Dann würde ich gern meine 1.000 oder 1.500 Euro nutzen und 5 bzw. 10% günstiger zum Zug kommen. Fraglich allerdings, ob es erstens so kommt und man zweitens wirklich einen so viel besseren Einstieg erwischt.

Demnach sollte das Depot zum Ende 2017 bei knapp 30.000 Euro stehen und Dividenden von 720€ im Jahr oder 60€ pro Monat generieren.

Das Thema „Immobilie“ will und kann ich nicht wegdiskutieren. Dieser Punkt bleibt auch für 2017 auf der Agenda. Wenn ich ein passendes Objekt finde, was meinen Kriterien entspricht, würde ich gern kaufen. Jedoch muss dieses Vorhaben ohne monatliche „Zuzahlung“ zur Kreditrate funktionieren.

5 Kommentare
  1. wirtschaftswaise
    wirtschaftswaise sagte:

    Glückwunsch zum Depot und zum erreichen der Ziele!
    Auch ich hatte zwischendurch einen sehr genauen Blick auf Immobilien geworfen, die Pläne aber mittlerweile wieder fast ganz ad acta gelegt.
    In diesem Markt scheint mir die Konkurrenz durch echte Profis zu übermächtig und die 4 bis 5% Rendite, die man unterm Strick machen kann, erreiche und übertreffe ich mit REITs locker und bequem (Chimera Investment in 2016 mit knapp über 14% YoC).

    • Elmar
      Elmar sagte:

      Hallo wirtschaftswaise,

      Danke! Bei den Immonbilien habe ich den gleichen Eindruck: alles was in den einschlägigen Portalen im Netz zu finden ist, ist für die „breite Masse“. Die Professionellen Investoren haben beste Kontakte zu Maklern und greifen im Vorfeld sicher ab, was wirklich attraktiv erscheint. REITs sind da sicher ein Option (mit welchen ich mein Depot auch noch erweitern werde), allerdings war der Grundgedanke bei der Inmmbilie ein anderer: möglichst ein Objekt finden , welches sich selbst trägt oder im optimalen Fall von Anfang an einen positiven Cashflow. Dazu eine Finanzierung über 100% oder 110%. Somit ließe sich ein Wert ohne Eigenkapital (Instandhaltung etc ausgenommen) schaffen. Das bekomme ich bei Aktien nicht hin…

      Grüße
      Elmar

  2. Alexander
    Alexander sagte:

    Hallo Elmar,

    ich finde, du hast eine prima Entwicklung hingelegt. Vor allem der Vergleich mit den DSL und Handykosten hilft ungemein am Ball zu bleiben.
    Ich habe mir eine Exceltabelle mit meinen Fixkosten erstellt und nach der Größe sortiert. Durch die Eingabe der monatlichen durchschnittlichen Dividende konnte ich so nach und nach einen Kostenblock nach dem anderen als „bezahlt“ markieren. Inzwischen kann ich mit allen Einnahmen meine kompletten Fixkosten decken, ich arbeite jetzt am größten Block „Lebenshaltung“. Vielleicht baust du dir auch mal so eine Tabelle, wenn du frustriert bist und einen Ansporn brauchst. Jedenfalls kannst du auf die Frage „Was kostet dich dein Handy im Monat?“ antworten „Nichts“. Die dummen Gesichter der anderen sind manchmal Gold wert^^
    Auch wenn du „nur“ 6.000 € sparst, sind das mehr als viele andere. In 10 Jahren sind das 60k, wenn die Kurse gut dastehen, dann ist dein Depot bereits über 100k wert. Die Dividenden sollten dann schon eine hübsche Summe machen.

    Und wie wirtschaftswaise schreibt, lieber einen REIT als eine Immobilie im ganzen.

    Erfolgreiches 2017

    • Elmar
      Elmar sagte:

      Hallo Alexander,

      steter Tropfen höhlt den Stein! :-) Aber das weisst Du ja am besten. Auch wenn uns Welten trennen, verfolge ich auch Deine Entwicklung mit Begeisterung und sehe das als Ansporn. Besonders deine Sparleistung ist herrausragend und trägt massiv zum Wachstum bei.

      Die Idee mit der Excel Tabelle gefällt mir gut. Zwar habe ich eine entsprechende Übersicht, aber nach Kategorien sortiert. Der Gedanke mit der aufsteigenden Größe der Ausgebn und dem gegenüber die Dividendeneinnahmen ist nicht schlecht und hilft bei der Motivation. Der größte Block ist sicher irgendwann die Miete. Aber bis dahin bleibt mir noch etwas Zeit. Und die sipiel mir zusehend in die Hände.

      Zum Thema Immobilie habe ich auch wirtschaftswaise geantwortet, dass es mir um eine Finanzierung mit Fremdkapital ginge. Aber dazu sind die Preise inzwischen jenseits von Gut und Böse. Und wenn etwas am Markt ist, fällt es enorm schwer, ein „tragbares“ Objelt zu finden, welches ohne Zuschüsse in der Finanzierung auskommt…

      Dennoch werde ich den Markt weiter beobachten und mir Objekte ansehen, wenn ich etwas finde, was meinen Vorstellungen entspricht. Sollte ich auf Sicht der nächsten 2/3 Jahre nichts finden, werde ich das Thema für mich wohl endgültig als erledigt betrachten.

      Auch dir weiterin viel Erfolg in 2017.
      Beste Grüße
      Elmar

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