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Geld sparen.
Die ersten Schritte zum Vermögensaufbau.

Richtig sparen – aber wie?

Statistiken zur Folge spart jeder Deutsche im Durchschnitt etwa 150 Euro. Fast 20% (jeder fünfte!) der Deutschen spart gar nichts.

Die Sparquote der Deutschen liegt durchschnittlich bei ca. 6%, so dass 94% der Einkommen für Lebenshaltung und Konsum ausgegeben werden. Außerdem herrscht bei vielen die Meinung vor, lieber Geld ausgeben, als Geld sparen und mickrige Zinsen bekommen, oder riskante Anlagen einzugehen. Aber so ist ein langfristiger Vermögensaufbau oder die Vorsorge fürs Alter nicht möglich.

Wer träumt nicht von einem kleinen Vermögen? Doch gerade zu Beginn macht man als Sparer und Anleger vermeidbare Fehler. Als Hilfestellung hier ein paar einfache Grundregeln mit denen Geld sparen und leichter fällt.

Notgroschen anlegen >

Ein Notgroschen ist die eiserne Rücklage, die immer zur Verfügung steht, um im Notfall finanziell nicht in Bedrängnis zu geraten. Ganz gleich ob kaputte Waschmaschine, eine teure Autoreparatur oder gar der Jobverlust. Der Notgroschen ist nur dafür da, um in derartigen Situationen ausreichend Geld zur Verfügung zu haben.

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  • noch kein Notgroschen gespart

    Dann sollte das Ziel sein, diesen so schnell wie möglich anzusparen. Entweder wird die monatliche Sparrate gekürzt, sogar ganz dafür verwandt, oder demnächst anstehende Sonderzahlungen werden zum Aufbau des Notgroschen genutzt.

  • die Höhe der Rücklagen

    Je nach Risikoneigung und persönlicher Vorliebe werden hier meist 3-12 Monatsgehälter vorgeschlagen. Allerdings reichen auch die eigentlichen monatlichen Ausgaben, um den entsprechenden Zeitraum zu überbrücken.

  • die beste Anlageform

    Die beste Option ist hier definitiv ein Tagesgeld Konto. Der Betrag ist immer sofort verfügbar und wird auch noch verzinst – auch bei derzeitigem Zinsniveau gibt es lukrative Angebote.

Haushaltsbuch führen >

Ein Haushaltsbuch – ganz klassisch. Nichts hilft so sehr, einen Überblick über alle Ausgaben des Monats zu bekommen und die Finanzen zu ordnen, wie das gute alte Haushaltsbuch. Die Form dabei spielt keine Rolle. Egal ob in einem Buch oder als Excel. Wichtig ist nur, alle Ausgaben zu erfassen und sich einen Überblick über die eigne finanzielle Situation zu verschaffen.

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  • Was soll erfasst werden?

    Neben den Einnahmen müssen natürlich alle Ausgaben eingetragen werden. Im ersten Step reicht es sicher aus, jeden Posten einfach in einer Liste zu erfassen. Später werden Kategorien gebildet, um auch Anteile an den Gesamtausgaben zu bestimmen.

  • unregelmäßige Ausgaben

    Monatliche Kosten sind auf dem Kontoauszug leicht nachprüfbar. Jährliche oder quartalsweise Zahlungen sollten dennoch nicht vergessen werden, um später die Kosten auf den Monat zu verteilen und ein Budget dafür zu planen.

  • Bargeld

    Auch hier sollte zuerst einmal jede einzelne Ausgabe erfasst werden. Nur so kann man wirklich ein Gefühl für die „versteckten“ Ausgaben bekommen.

Einsparungen machen >

Inzwischen geht es bereits an die Optimierung der Finanzen. Wenn klar ist, wofür das Geld ausgegeben wird, kann es an die Einsparungen gehen. Es gibt unzählige Möglichkeiten: Kontoführungsgebühr, Versicherungen, ungenutzte Mitgliedschaften, Handyvertrag, der allmorgendliche Kaffee auf dem Weg zur Arbeit… Hier gilt es, die Ausgaben zu reduzieren, um mehr Geld zum sparen und anlegen zur Verfügung zu haben.
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  • Verträge prüfen

    Gleich zu Beginn ist es ein leichtes, ungenutzte Verträge zu prüfen. Der Klassiker: die Mitgliedschaft im Fitnessclub. Werden Verträge wie diese nicht genutzt, aber gezahlt – besser sofort kündigen.

  • Vergleichen

    Bessere Leistungen für das gleiche oder weniger Geld. Ganz einfach. Ist der Mobilfunkvertrag noch zeitgemäß? Welchen Versicherungsschutz braucht man wirklich? Das betrifft ebenso die Kfz-Versicherung oder den Stromanbieter.

  • Im Alltag sparen

    Letztendlich sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Beim Einkauf nur kaufen, was man wirklich braucht, neue Geräte mit guter Energieeffizenzklasse kaufen oder beispielsweise selbst kochen statt Fertigprodukte zu kaufen.

Konsumieren? Geld sparen? Investieren?

Nur regelmäßiges Geld sparen kann im Laufe der Zeit ein Vermögen aufbauen. Denn konsumieren, sparen oder investieren sind völlig verschiedene Dinge.

weniger Konsumieren

Auch für größere Anschaffungen sollte im Vorfeld etwas gespart werden, denn sonst wird dafür früher oder später ein Konsumkredit benötigt. Man spart also einen Teil seines Einkommens und bildet ein finanzielles Polster, um davon z.B. den Urlaub zu zahlen oder einen neues Auto zu kaufen. Das hat nichts mit investieren zu tun, denn beim Konsum möchte man Geld sparen, um es später wieder auszugeben.

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  • Das Konto

    Üblicherweise hat jeder ein Girokonto, auf dem das monatliche Gehalt eingeht und von dem auch alle Ausgaben via Lastschrift oder Überweisung beglichen werden. Somit ist dies Dreh- und Angelpunkt aller Konsumausgaben und auch zentraler Punkt fürs Geld sparen.

  • monatliche Ausgaben

    Je Größe der Familie oder Lebensstandard liegen die Ausgaben eines jeden Einzelnen auf unterschiedlichstem Niveau. Lebenshaltungskosten lassen sich nur schwer pauschalieren. Dennoch liefert dieser Beitrag einen anschaulichen Überblick über den Durchschnitt.

mehr Sparen

Geld sparen bedeutet, dass nicht alle Einnahmen wieder komplett ausgegeben werden, sondern man einen Teil des Einkommens für den Vermögensaufbau nutzt. Vielfach wird auch von „zuerst sich selbst bezahlen“ gesprochen. Zum sparen nutzt man den Teil des Einkommens, der nicht für das Konsumieren ausgegeben wird. Somit ist das Geld sparen die erste Voraussetzung für die Investition.

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  • Wieviel sollte man sparen?

    In vielen Fällen wird hier als Minimum 10% des Einkommens angegeben, einige extreme Fälle haben eine Sparquote von über 60%. Jedoch ist eine Sparquote von 10-20% schon ein sehr guter Anfang! Die Sparquote definiert den Teil des Geldes, welchen man im Verhältnis zu den Einnahmen spart.

  • automatisiert sparen

    Ganz gleich, mit welcher Summe man beginnt, ist es extrem wichtig, dass das sparen regelmäßig passiert. Dazu richtet man am besten einen Dauerauftrag ein und überweist den Sparbetrag zu Beginn des Monats auf ein separates Konto.

  • unterschiedliche Konten

    Je nach dem wie übersichtlich oder pragmatisch man es halten möchte, bieten sich unterschiedliche Konten zum Geld sparen an. Je nach Anlagedauer können dies Tagesgeld oder Festgeld sein. Hier ein Beispiel eines sehr detaillierten Kontenmodells.

Tipps zum Geld sparen:

1. spare in der Zeit, so hast Du in der Not

In guten Zeiten muss man allen Unkenrufen zum Trotz daran denken, dass man speziell jetzt für weniger rosige Augenblicke vorsorgen sollte. Ziel eines strukturierten Vermögenaufbaus ist es, das heutige Einkommen in der Zukunft zu nutzen. So geht es eigentlich erst einmal darum, die Ersparnisse für 3 wesentliche Dinge bereitzuhalten:

  • als Notgroschen: um unvorhersehbare Ereignisse wie längere Krankheit, Arbeitslosigkeit oder größere Autoreparaturen ohne großen finanzielle Nöte zu überstehen
  • sparen für größere Ausgaben: hier werden Rücklagen für geplante Anschaffungen getätigt. Dies kann ein neues Auto, die Traumreise oder vielleicht auch die neue Küche sein. Ebenso denkbar ist hier die Bildung von Eigenkapital für den geplanten Immobilienkauf
  • als Vorsorge fürs Alter

2. so früh wie möglich vom Zinseszins profitieren

Für jeden Sparer, der regelmäßig etwas -auch wenn es nur kleine Summen sind- zur Seite legt, gibt es 2 Faktoren, die als echter Turbo funktionieren: die Zeit und die Rendite bzw. der Zins.
Ganz einfach lässt sich sagen, dass der erste angelegte Euro der wichtigste ist, denn er arbeitet länger als alle folgenden. Zu den ersten Erträgen, welche wieder angelegt werden erhält man in den Folgejahren weitere Zinsen, so dass sich hier mit der Zeit ein riesiger Schneeball entwickelt. So werden aus monatlich 100 Euro angelegten Euro bei einer Dividende von beispielsweise 3 Prozent nach 10 Jahren knapp 14.000 Euro – und nach 30 Jahren fast 60.000 Euro. Obwohl in 10 oder 30 Jahren nur 12.000 respektive 36.000 Euro eingezahlt wurden. Voraussetzung hier ist natürlich, die kontinuierliche Wiederanlage der erhaltenen Ausschüttungen. Weitere Wertsteigerungen kommen noch hinzu, bleiben aber -ebenso wie Steuern- bei dieser einfachen Betrachtung außen vor.
Dieses Beispiel zeigt anschaulich, dass Vermögensaufbau auch mit geringen Mitteln funktioniert. Schwierig ist lediglich die Startphase, da hier die absoluten Beträge relativ gering sind und manchen schnell die Motivation zum Geld sparen abhandenkommt.
Jedoch wird es ohne die Wirkung des Zinseszinses erheblich schwerer (wenn nicht sogar unmöglich), seine Ersparnisse zu vermehren. Daher raten Experten, schon möglichst früh mit dem Vermögensaufbau zu beginnen und den Zinseszinseffekt zu nutzen.

3. am Ball bleiben

Kurzum: nur durch regelmäßiges Geld sparen und anlegen wird der Vermögensaufbau ein Erfolg. Am einfachsten geht dies durch Daueraufträge oder Sparpläne. So wird die Sparrate am besten zu Monatsbeginn abgeführt und auf einem separaten Konto bzw. in Wertpapieren angelegt. Andernfalls muss man sich jeden Monat aufs neue aufraffen, das zu sparende Geld von Hand zu überweisen. Das Vermögen wächst einfacher, wenn das Geld automatisch fließt.
Wie beim Zinseszinseffekt ist auch hier ein langer Atem nötig. Gerade der Anfang ist auf Grund sehr überschaubarer Summen, Erträge und der daraus resultierenden Entwicklung schwierig. Hier heißt es: einfach durchhalten und am Ball bleiben. Die eingerichteten Daueraufträge und Sparpläne werden bald ihre volle Wirkung entfalten und entsprechend zum Wachstum des Vermögens beitragen.

4. die personliche Situation überprüfen

Viele Anleger und Sparer machen allerdings den Fehler, sich beim Geld sparen zu frühzeitig auf langfristige Anlagen festzulegen. Ergeben sich dann Änderungen in den eignen Lebensumständen (Familie, Wechsel Arbeitsplatz) können die geplanten Summen nicht mehr aufgebracht werden und geschlossene Verträge werden vorzeitig aufgelöst. Nicht selten sind die Rückkaufwerte nur minimal oder es ergeben sich anderweitig vertragsbedingte Einbußen.

5. terrassenförmig Geld sparen

In jedem Fall ist es wichtig, dass die Vermögensentwicklung und -planung zur persönlichen Situation passt. Dies lässt sich am einfachsten umsetzen, wenn man sich von kurzfristigen zu langfristigen Anlagen vorarbeitet.
Hier hilft das „Terrassenmodell“: von einem ausgeglichenen Girokonto fließen die Sparbeträge vom Tagesgeld, Festgeld über Anleihen, Edelmetalle bis hin zu Aktien oder Immobilien. So sind alle Lebensbereiche optimal abgesichert und die einzelnen Sparanlagen ergänzen sich ideal.

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