Rente mit 73 – Rentenalter muss weiter steigen

Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) ist es in Zukunft erforderlich, bis zum 73. Lebensjahr zu arbeiten. Derzeitig sieht die Gesetzeslage einen schrittweisen Anstieg des Rentenalters auf 67 Jahre bis 2029 vor.

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Im Moment kommen auf einen Rentner 3 erwerbstätige Personen. Diese Verhältnis kann nur konstant gehalten werden, wenn das Renteneintrittsalter schrittweise angehoben wird.

Der Artikel dazu hier auf n-tv.

Wenn ich das alles lese, bekräftigt mich das nur in meinem denken und handeln…

So weit es geht sparen und anlegen, um optimal für das Alter vorzusorgen. Regelmäßig Aktien kaufen, das Depot aufstocken, Dividenden reinvestieren und nach weiteren Einnahmequellen Ausschau halten.

Es ist für mich aktuell nicht vorstellbar, bis 73 arbeiten zu müssen. Wenn es gut läuft, sollten meine finanziellen Möglichkeiten so weit ausgebaut sein, dass ich mit 60 arbeiten kann, aber nicht muss. Das soll nicht heißen, dass ich das arbeiten lassen würde – ich mag meinen Job. Aber die Möglichkeit zu sagen, jetzt trete ich kürzer, hätte ich schon gern.

3 Kommentare
  1. Hans
    Hans sagte:

    Das Verhältnis von Arbeitnehmern und Rentner ist nicht so relevant wie Du es beschreibst. Ich hatte es in Deinem ersten Artikel schon mal genannt…
    Was ist denn zum Beispiel im vergangenen Jahrhundert passiert? Wir sind um dreißig Jahre gealtert im Schnitt, der Kinderanteil hat sich halbiert, der Rentneranteil hat sich mehr als verdreifacht.
    Also aus heutiger Sicht, aus der Demografie-Angst heraus, müsste das letzte Jahrhundert eine wirtschaftlich-soziale Katastrophe gewesen sein, bei dieser Alterung, weniger Kinder, mehr Rentner. Und stattdessen ist der Sozialstaat explodiert, ist der Wohlstand für alle explodiert. Das heißt, diese Faktoren mit Alterung, weniger Kinder, führen überhaupt nicht AUTOMATISCH zu weniger Wohlstand und weniger Sozialstaat.
    Durch den massiven technischen Fortschritt und der Produktivitätssteigerung wären auch heute noch komfortable Renten möglich. Von ’unbezahlbar‘ kann also gar keine Rede sein. Vorausgesetzt ist allerdings, dass der Kuchen verteilt wird, dass die erhöhte Produktivität auch anteilig ausgezahlt wird an die Arbeitnehmer. Auch bei der Finanzierung der Rente ist das Hauptproblem also nicht die demografische Entwicklung, sondern die Umverteilung zulasten der Arbeitnehmer.
    Das finde ich so unfassbar. Allerdings habe ich die Hoffnung auf eine politische Umkehr dieses Wahnsinns aufgegeben und muss mich demnach zwangsläufig ebenso mit finanzieller Unabhängigkeit beschäftigen.

    • Elmar
      Elmar sagte:

      Hallo Hans,

      der Punkt ist, wie Du sagst, dass der Kuchen gerecht verteilt werden muss. Dann lässt sich diese Ungleichheit sicherlich besser ausgleichen.
      Allerdings befürchte ich, dass dies nicht in der Form oder Höhe passieren wird, wie es eigentlich nötig wäre. Daher werde ich versuchen, meine Altersvorsorge – wie auch immer die aussehen soll – selbst in die Hand zu nehmen. Aber auch wenn es anders kommen sollte, und die Renten sich besser entwickeln als angenommen, nehme ich das gern als positiven Nebeneffekt bei meiner Finanzplanung in Kauf. :-)

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