Kauf Procter & Gamble

Ganz nach Plan habe ich das erste Investment getätigt. Um das Depot weiter aufzubauen, werde ich einzelne Titel zu 500 Euro kaufen, um in mehreren Tranchen investieren zu können. Damit sollte ich 12 Käufe in diesem Jahr realisieren können. Inkl. der Dividendenzahlungen könnten es sogar 13 Käufe werden.


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Auf Grund der Tatsache, dass ich das Depot erst aufbaue und einen langfristigen Investmentansatz verfolge, achte ich nicht primär auf den optimalen Einstiegszeitpunkt (den man erfahrungsgemäß so gut wie nie trifft). Also lasse ich mich von den Turbulenzen an den Börsen nicht verunsichern und platziere trotzdem meine Order.

Diese wurde wie folgt ausgeführt:

7 Stück Procter & Gamble zu 70,10€ wandern ins Depot – macht in Summe 490,70€.

Nachfolgend noch eine kurze Vorstellung des Unternehmens:

Procter & Gamble wurde bereits 1837 vom Kerzenzieher William Procter und dem Seifensieder James Gamble gegründet. Das Unternehmen ist besonders im Bereich der Konsumgüter präsent und gilt als Pionier des Markenmanagements. Demnach werden ausschließlich die Handelsmarken des Unternehmens beworben, der eigentliche Firmenname Procter & Gamble bleibt dabei meist im Hintergrund.

Derzeit beschäftigt Procter & Gamble ca. 130.000 Mitarbeiter, ist mit über 65 Marken in mehr als 180 Ländern vertreten, macht einen Jahresumsatz von 76,3 Mrd. $ und steigert die Dividende seit 59 Jahren. Die Dividendenrendite beträgt 3,37% und die Marktkapitalisierung 190 Mrd. Euro.

Zu den bekanntesten Marken gehören:

  • Always (Damenhygiene)
  • Alldays (Slipeinlagen)
  • Ariel (Waschmittel)
  • Blend-a-med (Zahncreme, Mundhygiene)
  • Blendax (Zahncreme, Mundhygiene)
  • Braun (z.B. Rasierapparate)
  • Dash (Waschmittel)
  • Gilette (Rasur)
  • Head&Shoulders (Haarpflege)
  • Lenor (Weichspüler)
  • Meister Proper (Reinigungsmittel)
  • Oral-B (Zahnbürsten, Mundhygiene)
  • Pampers (Windeln)
  • Pantene (Haarpflege)
  • Swiffer (Bodenreinigung)
  • Wick (gegen Erkältung – Salben, Bonbons)

um nur einige zu nennen.

Diese Präsenz ist in meinen Augen ein guter Burggraben. Weiterhin sind die Produkte allgegenwärtig und werden im täglichen Leben gebraucht und auch entsprechend verwandt. Im Vergleich zu Johnson&Johnson ist P&G ein „reiner“ Konsumgüter-Konzern und nicht im Bereich Pharma bzw. Medizin tätig. Im Gegenzug zu Kimberly Clark wiederum ist Procter & Gamble wesentlich diversifizierter aufgestellt, was mir persönlich deutlich mehr zusagt.

4 Kommentare
  1. wirtschaftswaise
    wirtschaftswaise sagte:

    Glückwunsch zum Kauf! P&G ist grundsolide und steht definitiv auch auf unserem Einkaufszettel.
    Anmerkung:
    Falls du nicht einen supergünstigen Broker hast, finde ich die 500 € als Investment deutlich an der unteren sinnvollen Grenze. Der Gebührenanteil dürfte in Prozent nicht unerheblich sein,
    Weiter gute Investments in 2016!

    • Autor
      Autor sagte:

      Danke. Ich hatte P&G schon lange auf der Liste, aber erst jetzt die Möglichkeit, den Kauf zu tätigen.
      Bzgl. der Kosten muss ich Dir absolut Recht geben. Allerdings möchte ich das Depot erst einmal aufbauen und diversifizieren. Die Kosten bewegen sich noch im Rahmen und da ich einen langfristigen Investmentansatz verfolge, betrachte ich die Kosten nicht als Zünglein an der Waage. Des weiteren habe ich nur die Möglichkeit kleine Beträge anzusparen, möchte aber dennoch (wie schon erwähnt) diversifizieren und möglichst breit aufgestellt sein. Sollte sich die Situation ändern, und ich beispielsweise 1.000 Euro pro Monat investieren können, würde ich davon natürlich auch nur 1 Titel kaufen. Aktuell ist eine Positionsgröße von 1.500 Euro vorgesehen, welche in max. 3 Tranchen gekauft werden soll.

      Auch Dir gutes gelingen in 2016!

  2. Alexander
    Alexander sagte:

    P&G halte ich als klassisches Investment für gut, um erst mal eine Basis aufzubauen. Die sind sicher nicht der Bringer (Wachstum), aber relativ sicher. Ich habe aus diesem Grund auch P&G im Depot und weitere wie Coca-Cola oder General Mills. Die bilden sozusagen die Basis, dann kann man nach und nach weitere Werte dazu nehmen, die etwas „heißer“ sind. Ich finde deine Entscheidung daher richtig.

    Mit 500 € Investition wären mir die Gebühren auch etwas zu hoch, andererseits möchtest du erst mal eine gewisse Anzahl Unternehmen haben, um diese später aufzustocken. Wenn dir das wichtiger ist, als letztendlich ein statt 2 Prozent Gebühren zu bezahlen, dann passt das auch. Den Wohlfühlfaktor und die Zufriedenheit halte ich für sehr wichtig. Du bist auf dem richtigen Weg.
    Solltest du dieses Jahr 12 oder 13 Käufe tätigen, dann schaut dein Depot doch schon super aus.
    Ich bin gespannt, was da noch alles kommt.

    • Autor
      Autor sagte:

      Die Idee mit den Basiswerten habe ich auch… Deswegen steht auch bei mir Coca-Cola auf der Einkaufsliste. Eventuell schon für den nächsten Monat.
      Die Gebühren sind ein Thema, klar. Aber der von dir genannte „Wohlfühlfaktor“ beim Depotaufbau ist mir wichtig. Daher sehe ich die Gebühren zweitrangig.
      Wenn ich den Plan einhalte, fließen dem Depot in 2016 6.000 Euro frisches Kapital zu – plus Dividenden. Demnach sollte der Depotwert zum Ende des Jhares deutlich über der Marke von 20.000 Euro stehen. Das wird schon! :-)

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