Passives Einkommen: Mit kleinen Investments zu regelmäßigen Geldflüssen

Crowdinvesting bietet selbst bei einem kleinen Kapital die Möglichkeit der Vermögensvermehrung

728x90
* Werbung

In Zeiten, in denen Nullzinsen auf Sparkonten üblich sind, stellen sich viele Menschen die Frage, wie sie ihr Geld denn auf unkomplizierte und lukrative Art und Weise anlegen können. Doch guter Rat ist zumeist teuer und Interessierte stoßen am Anfang ihrer Recherche auf eine Fülle an unterschiedlichsten Investment-Möglichkeiten. Viele sind von dieser Vielzahl an Information überwältigt und belassen ihr Geld daraufhin entweder am Sparbuch oder überlassen Bankberatern ihr Kapital. 

Übersicht über mehrere Investmentmöglichkeiten

Mit Plattformen wie sparen-anlegen-vorsorgen.de haben Anlagewillige zumindest die Möglichkeit, eine gute Übersicht über aktuelle Investmentmöglichkeiten zu erhalten. Das Portal zeigt die Vor- und Nachteile von den unterschiedlichsten Methoden auf und hilft auch bei Themen wie Schuldenabbau, Umschuldung und Vorsorge. Zudem lassen sich etwa Versicherungen oder unterschiedliche Girokonten vergleichen.

Crowdinvesting: Mit 1000 Euro bereits dabei

Eine der aufgeführten Investmentmöglichkeiten ist Crowdinvesting. Die Idee dahinter ist, dass sich viele Kleinanleger an einem Projekt beteiligen und dadurch Rendite erhalten. Die Investmentmöglichkeit reicht von Jungunternehmen bis hin zu Immobilien. Die Geldgeber können mit Beträgen ab etwa 1000 Euro investieren und dabei mithelfen, dass etwa ein Wohnprojekt zustande kommt. Bei einer Beteiligung an mehreren Projekten mit einer Rendite von bis zu acht Prozent, lässt sich so ein passives Einkommen bewerkstelligen.

Die große Auswahl erschwert die Entscheidung

Bis dahin gibt es allerdings noch Stolpersteine. Im Web gibt es zig Crowdinvesting-Portale, auf denen etliche Projekte für ein Investment angeboten werden. Vorweg sollte man als Interessierter nachrecherchieren, ob die Plattform seriös ist. Bei österreichischen Portalen ist eine gute Orientierungshilfe das Crowdinvesting-Gütesiegel der Wirtschaftskammer. In Deutschland die Teilnahme am Bundesverband Crowdfunding. Die Anbieter unterwerfen sich dadurch bestimmten Regeln, etwa erhöhter Transparenz.

Was es beim Crowdinvesting noch zu beachten gibt

Zudem ist das Crowdinvesting bereits vom Staat geregelt. Pro Projekt können in Österreich bis zu 5000 Euro investiert werden, in Deutschland sind es bis zu 10000 Euro. Mögliche Gewinne müssen außerdem mittels Kapitalertragsteuer versteuert werden. Zuletzt kann es im schlimmsten Fall auch vorkommen, dass ein Projekt fehlschlägt und das Investment weg ist. Die Crowdinvesting-Portale versuchen das Risiko allerdings zu minimieren, indem in einer sehr fortgeschrittenen Phase eingestiegen wird.

Streuung der Projekte empfehlenswert

Empfehlenswert ist es außerdem zu streuen, also an mehreren unterschiedlichen Projekten gleichzeitig involviert zu sein. Dadurch kann einerseits ein Ausfall ausgeglichen und im besten Fall ein regelmäßiges passives Einkommen lukriert werden. Somit bietet Crowdinvesting eine gute Alternative zum Sparbuch auf dem das eigene Vermögen kaum mehr wächst.

Crowdinvesting aus Österreich

Die Branche der Finanztechnologie (FinTech) wächst und es bewegen sich immer mehr Investoren auf neuem Terrain und zwar auf Online-Plattformen, die ihnen mehr Kontrolle über ihre Finanzen ermöglichen und Vorteile bei der effizienten Abwicklung über das Internet bringen. Auch Rendity erleichtert Investoren den Prozess der Immobilieninvestitionen und hilft diesen effizienter zu gestalten, was zu erhöhter Transparenz, niedrigeren Gebühren und höheren Renditen führt.

Autor: Daniel Koller

2 Kommentare
  1. Daniel
    Daniel sagte:

    Hallo Sebastian,
    die meisten Plattformen funktionieren tatsächlich nach einem ähnlichen Prinzip. Ich verwalte mein Portfolio via 3 Plattformen:
    – Rendity für höhere Zinsen und einen sich stabil entwickelnden Immobilienmarkt in Wien.
    – Exporo für den Zugang zu den meisten Projekten in Deutschland, dafür etwas geringerer Zinsen.
    – iFunden für Projekte in Berlin mit ebenfalls etwas geringerer Zinsen.

    Liebe Grüße

Kommentare sind deaktiviert.

Blog-Beiträge zum Thema mit weiteren Informationen:

© stevepb - pixabay.com

Aktienkennzahlen, die man als Anleger kennen sollte

Um bei der Fundamentalanalyse von Aktien einen schnellen Überblick zu bekommen, helfen ein paar Kennzahlen ungemein. Sie lassen sich meist auch für Anfänger leicht berechnen und ermöglichen damit eine einfache Bewertung von Aktien.
© markusspiske - pixabay.com

Depot Überblick und Status April 2019

Inzwischen konnte ich weitere 4 Zukäufe tätigen und die Dividenden steigen Monat für Monat beachtlich an. Wenn ich weiterhin wie bisher investieren kann, werde ich mein Dividendenziel in diesem Jahr sogar leicht übertreffen.
© dawnfu - pixabay.com

Was sind ETF´s - Das kleine ETF-Einmaleins

Kurz gesagt ist ein ETF eine Sammlung an Wertpapieren, die über eine Brokerfirma an einer Börse gekauft oder verkauft wird. ETFs sind für praktisch jede denkbare Anlageklasse zu haben. Derzeit haben Anleger schätzungsweise über 1 Billion US-Dollar in fast 1.000 verschiedenen handelbaren ETF-Produkten investiert.
© Gellinger - pixabay.com

Wieso sollte ich sparen?

Bei Geld sparen denken manche an den nächsten Urlaub, einen größeren Fernseher oder das neue Auto. Zudem verbindet fast jeder mit sparen auch verzichten. Genau genommen ist dem in den meisten Fällen auch so. Wir sind inzwischen so Konsum-konditioniert, dass wohl die meisten den Eindruck haben, auf etwas zu verzichten, wenn sie sparen und das Geld nicht ausgeben.
© markusspiske - pixabay.com

Depot Überblick und Status Januar 2019

Wie auch die Märkte hat mein Depot im Januar gut zugelegt und konnte mehr als 3% Zuwachs verzeichnen. Allerdings ist dieser auf Grund eines Zukaufs etwas verwaschen. 5 Unternehmen haben ihre Dividenden ausgeschüttet und mir damit 19% mehr Einnahmen als noch im letzten Januar beschert.
© nattanan23 - pixabay.com

sich beim sparen zuerst bezahlen

Bei vielen ist das Problem ja, dass alle am Ersten des Monats vom Girokonto fleissig Geld abbuchen und dann nur noch das mickrige Restguthaben übrig bleibt. Vor langer Zeit habe ich angefangen, konsequent zu sparen, um eben nicht nur vom Restguthaben zu leben. Stichwort „sich zuerst bezahlen“.