neue Pflichten für Hauseigentümer

In 2015 treten einige neue Regelungen in Kraft, welche Hauseigentümer beachten müssen. Bei einigen Punkten sind nicht nur Immobilienbesitzer, sondern auch Mieter betroffen. Die meisten Änderungen ergeben sich aus der Energieeinsparverordnung (kurz EnEV).


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Heizung:

Ab 2015 ist der Betrieb verschiedener Heizungen nicht mehr zulässig:

– Mit Holz und Kohle befeuerte Heizungen von vor 1995 dürfen nur nich betrieben werden, wenn die gültigen Feinstaub- und Kohlenmonoxid Grenzwerte eingehalten werden.

– Ebenso sind Heizungen, die vor 1985 aufgestellt und mit  Öl oder Gas befeuert werden nicht mehr zulässig. Von dieser Regelung sind Niedertemparatur- und Brennwert-Kessel ausgenommen.

Dämmung:

In unbeheizten Räumen müssen Leitungen und Armaturen der heizungstechnischen Anlage nun gedämmt werden, um weniger Wärme entweichen zulassen. Ebenso betroffen sind die obersten Geschossdecken zum unbeheizten Dachraum. Hier hilft es nur, so fern keine gedämmte oder massive Decke vorhanden ist, einen Energieberater zu Rate zu ziehen. Davon ausgeschlossen sind Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern wenn 2 Vorraussetzungen erfüllt sind: 1. Wenn sie seit 01.02.2002 eine der Wohnungen selbst bewohnen, 2. wenn die Ausgaben für Dämmung der Decke und Installation nicht durch die Einsparung beim heizen in angemessener Zeit wieder reingeholt werden können.

Sowohl Verstöße gegen die Regelung bei Heizung, als auch Dämmung können wohl mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Die Einhaltung kontrolliert der Bezirksschornsteinfeger – jedoch nur wenn er staatlich beauftragt wurde. Freiberufliche Schornsteinfeger führen also keine staatlichen Kontrollen durch – dürfen Hausbesitzer jedoch auf die Pflichten hinweisen.

Energieausweis:

Alle Energieausweise, die keine Angeben über Energiebedarf- oder verbrauch (inkl. Warmwasser und Art der Heizung) haben und vor dem 01.10.2007 ausgestellt wurden, sind bereits seit Oktober letzten Jahres ungültig. Bußgelder von bis zu 15.000 Euro drohen, wenn Hausbesitzer diese Energieausweise trotzdem weiterhin nutzen.

Brandgefahr:

Je nach Bundesland wird die Installation / Nutzung von Brandmeldern vorgeschrieben. Bis Ende letzten Jahres mussten zum Beispiel in Hessen und Baden-Württemberg Rauchmelder in Wohnungen installiert werden. In Schasen-Anhalt, Bremen und Niedersachsen ist dies bis zum Ende diesen Jahres Pflicht. In den meisten Fällen sind die Vermieter zum Einbau und die Mieter zur Wartung der Rauchmelder verpflichtet. Jedoch ist auch hier die Regelung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Für Bayern zum Beispiel gilt folgende Regelung: Rauchmelder sind für Neubauten, die nach dem 01.01.2013 errichtet wurden vorgeschrieben. Für Bestandsbauten gibt es eine Übergangsfrist bis Ende 2017. Des weiteren muss in jedem Kinder- und Schlafzimmer und jedem Flur (zu Aufenthaltsräumen führend) 1 Rauchmelder installiert sein.

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