Durch rentable Geldanlage der Beiträge von Versicherten erwirtschaften die Versicherungsunternehmen einen Überschuss. Ebenso beeinflussen eine rationelle Verwaltung und eine geringe Anzahl von eingetretenen Leistungsfällen die im Vorfeld festgesetzte Beitragskalkulation. Um diese Vorteile an den Versicherten weiterzugeben, wird fast der gesamte Überschuss als Überschussbeteiligung an die Versicherungsnehmer weitergegeben. Bei der Überschussbeteiligung unterscheidet man zwischen 2 Systemen:

  • Beim Bonussystem werden die jährlichen Überschüsse als Einmalbeitrag für eine zusätzlich beitragsfreie Versicherung (Bonus) verwendet. In diesem fall erhöht sich jedes Jahr die Versicherungsleistung im Todes- und Erlebensfall. Besonders die Todesfall-Leistung erhöht sich schon frühzeitig.
  • Bei einer verzinslichen Ansammlung der Überschüsse werden diese beim Versicherungsunternehmen angespart und entsprechend verzinst. Aus diesen Beträgen und daraus resultierenden Zinsen erhöht sich die spätere auszuzahlende Versicherungssumme. Daher führt diese System -im Gegensatz zum Bonussystem- üblicherweise zu einer höheren Zahlung im Erlebensfall.

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