Der Erhaltungsgrad einer Münze spielt eine wichtige Rolle und ist neben der Seltenheit und Auflage ein wesentlicher Faktor der Preisbildung. Man unterscheidet in der Praxis zwischen neuen und gebrauchten Münzen. Neue Münzen werden als „Polierte Platte" und/oder als "Stempelglanz" angeboten, wobei Stempelglanz eine Prägeart ist, welche der Massenherstellung dient.

Der Erhaltungsgrad wird anhand folgender Faktoren bestimmt: die Art und Anzahl von Kratzern, Grad der Abgegriffenheit, und Verschmutzung, Oberflächenbeschaffenheit sowie allgemeine Optik.

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Es wird zwischen 4 Erhaltungsgraden unterschieden:

  • Vorzüglich (vz) - Münzexemplare, die zwar durch einen kurzen Umlauf den Prägeglanz verloren haben, sonst jedoch frei von Beschädigungen oder Kratzern sind
  • Sehr schön (ss) - die Münzen dürfen kleinere Verletzungen im Relief haben.  Das Gesamtbild der Münze darf aber durch Gebrauchsspuren nicht beeinträchtigt sein.
  • schön (s) - Münzen, die deutlich sichtbare Abnutzungsspuren und Verletzungen zeigen. Allerdings muss das Motiv noch immer klar erkennbar sein.
  • Gering erhalten (ge) - das Münzbild ist in diesem fall nur noch schlecht / schwer erkennbar

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