Kredit­bearbeitungs­gebühren: auch noch nach Jahren Erstattung

Heute hat der Bundes­gerichts­hof ein Urteil zu den lang umstrittenen Kreditbearbeitungsgebühren gefällt. Die Banken und Sparkassen müssen Ihren Kunden, welche Kredite in Anspruch genommen haben und Gebühren dafür zahlten, viel Geld erstatten.

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Für bereits für ab November 2004 bis 2011 ausgezahlte Kredite müssen die Geldinstitute Bearbeitungs­gebühren erstatten. Nach derzeitigen Schätzungen beläuft sich diese Rückzahlung der Banken auf bis zu 10 Milliarden Euro. Diese 10 Millionen setzen sich aus dem heutigen Urteil und weiteren 3 Milliarden Euro, über die der BGH schon im Mai entschieden hatte, zusammen. Der Grund dafür ist, dass die Verjährung erst zum  Ende des Jahres 2011 beginnt.

Jahre­lang wurden die Gebühren recht­lich inFrage gestellt. Im Mai wurde bereits vor dem BGH entschieden, dass die Kreditbearbeitung Sache er Geldinstitute ist. Und keine Dienstleistung, für welche die Kunden zu zahlen hätten. Kreditbearbeitungsgebühren mussten demnach erstattet werden.

Gestern entschied der Bundes­gerichts­hof in 2 Fällen: Die entsprechende Verjährung für die Rückforderung der Gebühren beginnt nicht etwa bereits mit der Auszahlung des Kredits, sondern erst zum Ende des Jahres 2011.

Allerdings müssen -auch nach mehreren erfolgreichen Bundes­gerichts­hofs­urteilen- die Kreditnehmer die Erstattung der zu viel gezahlten Gebühren selbst beantragen.

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