Geld gespart – mein neuer Mobilfunkvertrag

Endlich habe ich meinen Mobilfunkvertrag gewechselt. Eigentlich hat es viel zu lange gedauert. Bedauerlicherweise hatte ich meinen letzten Vertrag noch mit einer Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen. Seinerzeit erschien mir das Angebot passend und für 35 Euro im Monat gab es neben dem Telefon natürlich auch eine Flatrate zum Telefonieren, eine SMS Flat, Datenvolumen und eine 2. SIM-Karte. Die habe ich für mein Tablet genutzt.


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Da ist schon der erste Punkt, an dem der Mobilfunkvertrag einfach nicht mehr gepasst hat. Ich nutze das Tablet zu 99% zu Hause im WLAN. Wozu also brauche ich dann ein Zweitkarte für die Datennutzung? Wenn ich unterwegs bin, habe ich die Möglichkeit am Handy einen HotSpot zu aktivieren und kann somit bequem über das Handy mit dem Tablet surfen. Allerdings war das Datenvolumen dann im ein oder anderen Monat dann etwas knapp bemessen. Das war das 2. Manko.

Der – in meinen Augen – dritte Nachteil war, dass mein Vertrag eine Laufzeit von 24 Monaten hatte. Es gibt heutzutage durchaus Verträge, welche nicht mehr 24 Monate laufen müssen und durchaus attraktive Konditionen bieten:

Jetzt zum Beispiel habe ich jetzt einen Mobilfunkvertrag mit einer Telefonflat, einer SMS-Flat und 1 GB LTE Datenvolumen. Das alles mit einer Laufzeit von 30 Tagen – also monatlich kündbar – für 10,99 Euro im Monat. Hinzu kommt zwar noch ein Anschlusspreis von knapp 30€, der aber mit dem Wechslerbonus von 25 Euro verrechnet wird und somit mit 4,99 Euro nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Ok – ich habe kein Telefon, welches im alten Vertrag ein Vertragsbestandteil war. Das habe ich allerdings auch 2 Jahre lang abbezahlt, wenn man so will. Der Vorteil ist aber, dass ich ja jetzt ein Telefon (das noch super in Schuss ist) aus dem vorherigen Vertrag habe. Ich brauche auch gar nicht ständig das neueste, beste Telefon. Wenn ich damit telefonieren und das Internet unterwegs nutzen kann, ist für mich alles gut.

Wozu ein neues Telefon für 700 Euro kaufen oder im Vertrag für mehrere hundert Euro Zuzahlung „anzahlen“?

Eine weitere Alternative wäre eine geringere Zuzahlung von z.B. 100 Euro, jedoch steigt dann der monatliche Preis für den Vertrag. Außerdem ist ein subventioniertes Telefon ja meist an einen 24-monatigen Vertrag gebunden. Und das wollte ich in jedem Fall umgehen.

Mit dem Wechsel des Anbieters spare ich jetzt also jeden Monat 24 Euro. Was im Jahr 288 Euro macht. Ein Wahnsinns-Summe. Wenn man das jeden Monat zahlt, denkt man vielleicht gar nicht darüber nach oder bewertet das für sich gar nicht so sehr. Mir war es schon sehr lange ein Dorn im Auge, jedoch hat mich meine Vertragsbindung von einem früheren Wechsel abgehalten. Das ist jetzt dann anders. Wenn ich in einem halben Jahr feststelle, das der Vertrag doch nicht ganz zu mir passt, ist ein Wechsel innerhalb von 4 Wochen problemlos möglich.

5 Kommentare
  1. Alexander
    Alexander sagte:

    Ich hatte mir für mein Tablet eine extra SIM-Karte besorgt. Laufzeit ebenfalls 24 Monate. Kostete aber nur 4,99 € im Monat. Im Prinzip geht es mir wie dir, fast nicht genutzt. Der Vertrag läuft zum Glück im Juni aus und wurde von mir schon vor einem Jahr gekündigt. Da ich mein Handy sehr wenig nutze, habe ich jetzt einen Vertrag über 2,99 €/Monat, Laufzeit auch 30 Tage.

    Man sieht an deinem Beispiel sehr schön, dass man durch etwas optimieren doch einiges spart, ohne groß Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Vier mal 288 € gespart, sind über 1.000 € zusätzliches Anlagekapital. Was will man mehr?

    Mich würde es auch nerven, mich dauernd mit einem neuen Handy auseinander setzen zu müssen. Mein Smartphone ist jetzt 2 Jahre alt und ich kann alles damit machen. Ich hoffe, es hält noch mind. 5 Jahre.

    • Elmar
      Elmar sagte:

      Dieser Hype um die Smartphones ist in meinen Augen total übertrieben.
      Wenn ich das Telefon nicht beruflich täglich mehrer Stunden nutzen muss, tut es auch ein Smartphone, was schon 2,3 Jahre auf dem Buckel hat. Mal ehrlich-was macht man damit? Surfen, telefonieren, Nachrichten schreiben und wenn es viel wird auch noch Mails lesen. Dafür alle 2 Jhare 500€ und mehr? Brauche ich wirklich nicht. Das Geld kann ich besser anlegen. :-)

  2. wirtschaftswaise
    wirtschaftswaise sagte:

    Ich bin ganz ab von den Handy-Verträgen. Die typischen 24-Monatsverträge sind ja doch eher Ratenverträge für die jeweils neuen Smartphones und auch ich nutze mein Smartphone länger als 24 Monate. Wenn man sich die Usage anschaut, ist man oft überrascht, wie wenig man die Optionen der Verträge nutzt. Meistens hockt man im WLAN und ich persönlich reduziere auf Reisen einfach meine Online-Aktivitäten.

    Dazu kommt das „Schufa-Risiko“ bei Handyverträgen. Wenn da mal was schiefläuft – und das kann ja schon eine fehlgeschlagene Abbuchung wg. Bankwechsel sein – hat man schnell einen verschlechterten Schufa-Eintrag und das kann echt mies enden…

    • Elmar
      Elmar sagte:

      Das ist genau das, was ich auch denke. Ich finanziere mit dem 24 Monats-Vertrag das Telefon…
      Und wenn man nicht zwingend permanent ein neues Smartphone braucht (wieso auch), kann man so ein Gerät auch länger als 2 Jahre nutzen.

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