Die häufigsten Fehler der Deutschen bei der Geldanlage

Bei kaum einem Thema zeigen sich die Deutschen so verunsichert wie bei der Geldanlage. Die als sicher geltenden Anlagen bringen keine Zinsen und andere die eine gute Rendite versprechen gelten als risikoreich. Die Verunsicherung führt immer wieder zu Fehlinvestitionen. Mühsam erzielte Gewinne werden so innerhalb kürzester Zeit wieder vernichtet. Die folgenden Fehler kommen bei Privatanlegern besonders häufig vor.

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Zu geringe Risikostreuung

Um das Risiko von unerwartet hohen Verlusten zu vermeiden kommt es auf eine möglichst breite Risikostreuung an. Nach Möglichkeit sollte die Investitionsstrategie auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Tagesgeld aufgebaut werden. Aktien Indexfonds sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, das Risiko im Depot zu streuen. Gute Angebote finden sich in diesem ETF Sparplan Vergleich. Bei einem ETF direkt in die Entwicklung eines Index wie DAX oder S&P 500 investiert. Auf Dauer entwickeln sich solche Fonds fast immer positiv.

Die Entwicklung des Marktes vorhersagen

Selbst für echte Experten ist es kaum möglich die Kursentwicklungen über einen längeren Zeitraum vorherzusagen. Dennoch versuchen sich viele Privatanleger in dieser Disziplin. So kommt es immer wieder vor, dass Aktien zu Höchstständen gekauft und bei negativen Meldungen wieder verkauft werden. In der Praxis kann dieses Vorgehen die Rendite deutlich verringern. Das Problem an dieser Strategie ist, dass sich solche Meldungen sofort im Kurs einer Aktie niederschlagen. Bis der Anleger reagiert ist die Wirkung zumeist schon vorbei.

Hohe Gebühren verringern Rendite

Viele Anleger achten bei ihrer Anlage nicht auf die Kosten. Hierzu gehören neben möglichen Depotgebühren auch die Transaktionskosten beim Kauf bzw. Verkauf von Aktien oder Fonds. Ein genauer Depotvergleich ist deshalb immer zu empfehlen. Gerade bei Fonds können Ausgabeaufschläge von bis zu sechs Prozent zu einer massiven Beeinträchtigung der Rendite führen. Hier zeigen sich ETFs ebenfalls als gute Anlagemöglichkeit. Da diese Fonds nicht aktiv gemanagt werden, fällt nur ein Bruchteil der bei sonstigen Fonds üblichen Kosten an.

Zu häufige Anpassung des Portfolios

Viele Anleger fühlen sich besser, wenn sie aktiv handeln. Es entsteht dadurch der Eindruck, man habe das aktuelle Marktgeschehen voll unter Kontrolle. Stattdessen entstehen dabei hohe Transaktionskosten, was sich negativ auf die Rendite auswirkt. Dazu kommen noch entgangene Wertgewinne, wenn der Anleger zeitweise aus dem Markt aussteigt. Wer beispielsweise aufgrund eines Kursrückgangs die Aktien eines Unternehmens verkauft, verpasst unter Umständen den nächsten Aufschwung. Über das Handelsjahr gesehen werden die meisten Kursgewinne innerhalb von wenigen Tagen erzielt. Wer diesen Zeitraum verpasst wird kaum einen größeren Gewinn erzielen.

Autor: Uwe Rabolt

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