Die besten ETF auf den MSCI World Index

Für die meisten Anleger, die eine passive Anlagestrategie verfolgen, gilt der MSCI World Index als das perfekte Basisinvestment. Allein in den letzten 20 Jahren erzielte der MSCI World eine durchschnittliche jährliche Rendite von mehr als 10%. Was es bei der ETF Auswahl zu beachten gibt, was einen guten ETF auf den MSCI World ausmacht und worauf bei der Auswahl sonst zu achten ist, wird nachfolgend erläutert. 

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Wie jeder andere Indexfonds (ETF) auch, bildet auch ein ETF auf den MSCI World den Basisindex im Optimalfall 1:1 ab. Fällt der steigt der Basiswert, fällt oder steigt auch der MSCI World-ETF.

Generell sind börsengehandelte Indexfonds auf den MSCI World ein gutes Fundament für ein gut diversifiziertes, passiv gemanagtes Aktienportfolio, denn im MSCI World Index sind mehr als 1.600 Unternehmen aus mehr als 20 Ländern (darunter USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Deutschland) vertreten.

Für den Kauf eines ETF auf den MSCI World ist ein Depot unabdingbar. Passende Anbieter und Depotbanken sind in unserem Depot-Vergleich zu finden. 

Weshalb einen ETF?

ETF´s (Exchange traded funds) sind börsengehandelte Indexfonds, welche einen Aktienindex im Normalfall 1:1 abbilden. So bildet ein ETF auf den DAX den Leitindex mit seinen 30 enthaltenen Werten ab, ein ETF auf den S&P500 bildet 500 Werte ab und der MSCI World ETF wiederum ein Universum von mehr als 1.600 Einzelwerten. Ändert sich also die Zusammensetzung des Basiswertes (der zugrunde liegende Index), so ändert sich ebenso die Zusammensetzung des ETF. Dieses passive Fondsmanagement ist einer der größten Unterschiede zu aktiv gemanagten Fonds, bei denen ein Fondsmanager mit seinem Team entscheidet, welche Positionen im Fonds enthalten sind. So kann es zu deutlicher Outperformance eines aktiven Fonds gegenüber dem zugrunde liegenden Index kommen, was aber auch üblicherweise mit hohen Gebühren verbunden ist und – so zeigt es die Praxis – wirklich nur den wenigsten Fondsmanagern gelingt. Eine Studie der Ratingagentur Morningstar zeigt, dass tatsächlich nur 10% aller weltweit agierenden Fondsmanager in der Lage sind, den MSCI World als Vergleichsindex zu schlagen. Demnach gelingt es 90% der Fondsmanager nicht. Sie scheiden also schlechter ab, als der MSCI World und somit auch schlechter als ein ETF auf den MSCI World. Zudem kostet ein aktives Fondsmanagement mehr Gebühren als ein passiv gemanagter Indexfonds. 

Grundsätzlich gibt es 2 unterschiedliche Arten von börsengehandelten Indexfonds (ETFs):

  • thesaurierende ETFs, welche die laufenden Erträge wieder anlegen und 
  • ausschüttende, welche die Erträge – so sagt es bereits der Name – an den Anteilseigner ausschütten.

Besonders für den Vermögensaufbau eignen sich die wiederanlegenden ETFs besser, während ausschüttende ETFs für diejenigen erste Wahl sind, die regelmäßige Erträge aus ihrem Vermögen generieren möchten. 

Zudem können Anleger entscheiden, ob die im Index befindlichen Aktien direkt gekauft (physischer ETF) oder die Wertentwicklung per Tauschgeschäft von einer Bank zugesichert wird (synthetischer ETF).

genauer betrachtet – Gebühren beim ETF

Die Kosten von ETFs lassen sich sehr leicht mit der Gesamtkostenquote, dem sogenannten Total Expense Ratio (kurz TER), vergleichen. Jedoch zeigt das TER nicht alle anfallenden Kosten, sondern weist nur die laufenden Kosten aus, welche für den Besitz des ETFs anfallen. 

Im Gegensatz dazu zeigen die TCO (Total Cost of Ownership) die Gesamtkosten an. Diese enthalten neben den Handelsgebühren auch Spreads bei Transaktionen innerhalb es ETF, Swapgebühren bei synthetischen ETFs oder auch Steuern und Erträge welche beispielsweise bei Wertpapierleihe anfallen. Leider wird die TCO selten von den ETF-Anbietern veröffentlicht, da lediglich für die TER gesetzliche Reglungen bestehen, welche für die TCO aber fehlen.

Zusätzlich sollten indirekte Gebühren berücksichtigt werden, welche durch den Tracking Error (TE) entstehen. Der Tracking Error zeigt die Abweichung zum zugrunde liegenden Index. Ist der TE niedrig, ist auch die Entwicklung im Vergleich zum Index ähnlich. Jedoch zeigt der TE nicht an, ob es sich bei der Abweichung um eine positive oder negative handelt. Darüber wiederum gibt die Tracking-Differenz (TD) Aufschluss. Sie verrät, wie groß die Differenz zwischen der Rendite des ETFs und dem zugrunde liegenden Index ist.

Also ist der ETF mit dem geringsten TER nicht zwangsläufig der günstigste.

Zudem gibt es weitere externe Kosten, welche bei jedem Investment an der Börse entstehen:

  • Depotgebühren, 
  • Handelsgebühren, oder 
  • Ordergebühren. 

Jedoch lassen sich diese Kosten leicht mit dem passenden Depot in den Griff bekommen. Eröffneten sie ein Wertpapierdepot, welches günstige Konditionen für die Anlageprodukte ihrer Wahl bietet. 

So lassen sich die Kosten, welche für den Kauf bzw. Verkauf aller Anlageprodukte entstehen leichter kalkulieren. Bei  einem ETF auf den MSCI World sollten also die Gebühren für ETFs entsprechend gering ausfallen und -so fern ein Sparplan gespart werden soll – der passende ETF als Sparplan zu besonders günstigen Konditionen oder sogar kostenlos angeboten werden.

ETFs auf den MSCI World – die Unterschiede

Um langfristig Vermögen aufzubauen ist ein ETF auf den MSCI World eine grundsolide und zugleich renditestarke Anlage, welche andere Anlageformen wie beispielsweise Tagegeld, Festgeld oder Banksparpläne deutlich outperformt hat. Allerdings gibt es bei den einzelnen ETFs auf den MSCI World auch Unterschiede, denn nicht alle ETFs haben die Entwicklung des zugrundeliegenden MSCI World exakt gleich nachgebildet. Diese teils nur marginalen Unterschiede machen neben den Gebühren (Stichwort TER) jedoch letztendlich die Unterschiede in der Rendite, von der der Anleger profitieren will. Zudem unterscheiden sich die ETFs sowohl in der Art der Indexabbildung, als auch bei der Ertragsverwendung auf verschiedene Arten.

Die Abbildung – auch Replikation genannt – erfolgt auf 2 bzw. 3 unterschiedlichen Wegen:

Während bei der physikalischen Replikation bzw. beim Sampling enthaltene Wertpapiere physikalisch gekauft werden, dienen bei der synthetischen Replikation Tauschgeschäfte als Absicherung.

Unterschiede in der Replikation bei ETFs

Demnach kauft ein replizierender (sampling) ETF also enthaltene Aktien des MSCI World, der voll replizierende hingegen sogar Aktien von allen 1.600 Einzeltitel der im MSCI World enthalten Unternehmen. Ein swap-basierter bzw. synthetisch abbildender ETF hingegen kauft oder verkauft nicht die im Index enthaltenen Aktien, sondern sichert Kursbewegungen mit Tauschgeschäften ab.

Ob man sich als Anleger für einen physischen oder synthetischen ETF entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Nach eigener Einschätzung und der vieler Finanzexperten ist in beiden Fällen das Risiko, dass Geld abhanden kommt, eher theoretischer Natur.

Ein zweites Unterscheidungsmerkmal ist die Ausschüttungsart oder auch die Verwendung der Erträge. Auch mit dem Investment in einen ETF partizipiert man neben den Kursgewinnen auch an den Dividendenausschüttungen der im Index enthaltenen Titel. Allerdings kann der Anleger mit der Auswahl des passenden ETF entscheiden, wie diese Erträge verwendet werden sollen. Möchte man die Dividenden ausgeschüttet bekommen, bietet sich ein ausschüttender ETF an, wogegen bei thesaurierenden ETFs eben diese Erträge direkt wieder angelegt werden und so im ETF verbleiben. In diesem Fall profitiert man als Anleger von einer Art Zinseszinseffekt, da die Erträge im ETF verbleiben und diese neben den Kursentwicklungen zur Performance beitragen.

Der MSCI World als Basisinvestment im Depot

Der Aktienindex MSCI World bildet – wie der Name bereits verrät – die weltweit wichtigsten Industriestaaten ab und partizipiert so an der Wertentwicklung von mehr als 1.600 Unternehmen aus derzeit 23 Ländern. Mit rund 60% Anteil gehören die USA zum Schwergewicht  des Index und bilden mit Kanada die beiden Vertreter der Region Amerika ab. Die Region Asien/Pazifik ist mit Australien, Hong Kong, Japan, Neuseeland und Singapur vertreten und Europa wird durch Österreich, Norwegen, Belgien, Portugal, Dänemark, Spanien, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlande, Israel, Irland, Schweden, die Schweiz, Großbritannien und natürlich auch Deutschland repräsentiert.

Auch die Branchenaufteilung ist erwartungsgemäß breit aufgestellt. So machen die Branchen IT, Finanzen und Gesundheit bereits knapp 50% des Index aus. Ergänzt wird dieser zum Beispiel durch Immobilien, Telekommunikation, Energie, Industrie und Konsumgüter. Damit ist der Weltaktienindex, wie der MSCI World auch genannt wird, der am breitesten aufgestellte Aktienindex überhaupt. Im Gegensatz zu Dax oder beispielsweise Dow Jones streut der MSCI World also nicht nur über verscheiden Branchen, sondern auch Länder bzw. Regionen. Dadurch kann der vom Finanzdienstleister Morgen Stanley Capital International (MSCI) erstellte Index Schwankungen an den Aktienmärkten besser ausgleichen, als kleine oder weniger diversifizierte Indizes. Der daraus resultierende Vorteil liegt auf der Hand: Der MSCI World ist weniger von Schwankungen betroffen. Allerdings hat seine Größe und breite Streuung auch Nachteile: denn dies kann ebenso Rendite kosten, da auch schwächere Märkte enthalten sind.

Der MSCI World im Detail

Der Indexanbieter MSCI wählt die im Index enthaltenen Aktiengesellschaften nach Börsengröße und weiteren strengen Kriterien aus. Dazu gehört beispielsweise eine mindeste Größe im Bezug auf die Marktkapitalisierung. Gleiches gilt für das Handelsvolumen; auch hier muss eine gewisse Liquidität erreicht werden, so dass ein gewisser Handel jederzeit sichergestellt ist. Zudem wird die Zusammensetzung des Index vierteljährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. So kann es vorkommen, dass einzelne Aktien den Index verlassen müssen und andere dafür hinzukommen. Vergleichbar ist diese Vorgehen mit der Überprüfung der Zusammensetzung des Dax, welche durch die Deutsche Börse 2x jährlich passiert.

Die Zusammensetzung der einzelnen Titel im MSCI World wird von der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens beeinflusst. Je größer die Marktkapitalisierung, desto größer auch der Anteil der Firma im Index. Zum Endes des Jahres 2018 hatten die Top10 gemäß dem Anbieter MSCI einen Gesamtanteil von 12,04% am Index.

Die detaillierte Aufstellung sieht wie folgt aus: Apple hat zum Stichtag die größte Marktkapitalisierung (761 MRD USD), nimmt damit Platz 1 ein und stellt 2,12% des Gesamtindex.

Auf Platz 2 folgt Microsoft (739 MRD USD / 2,07%), danach Amazon (622 MRD USD / 1,74%). Die folgenden 7 Unternehmen sind Johnson& Johnson (346 MRD USD / 0,97%), JP Morgan Chase & Co (328 MRD USD / 0,92%), Alphabet A (326 MRD USD / 0,91%), Facebook (316 MRD USD / 0,88%) sowie Alphabet C, EXXON und Berkshire mit Anteilen von 0,87%, 0,81% respektive 0,74%.

Wie unschwer zu erkennen ist, investiert man sein Geld nicht nur in die größten Unternehmen der USA, sondern streut über die verschiedensten Branchen (allein 6 verschiedene in den Top10) und natürlich auch Länder der Welt. 

unterschiedliche Varianten des MSCI World

Wie einige andere Indizes auch (z.B. der DAX) wird der MSCI World in unterschiedlichen Varianten berechnet: als Kurs-Index, als Performance-Index und als Netto-Index.

Als Grundmodell kann der Kursindex betrachtet werden. Dieser gibt lediglich die reinen Kursgewinne der einzelnen Aktien wieder.

Beim Performance-Index (auch als Bruttoindex, oder Total-Return-Index bezeichnet) werden die anfallenden Dividenden – wie bei einem thesaurierenden Fonds – wieder reinvestiert, was zu einer deutlich besseren Performance als beim Kursindex führt.

Ausgeschüttete Dividenden werden auch beim Nettoindex wieder investiert, aber Quellensteuern – welche einige Länder bereits bei der Ausschüttung erheben – werden abgezogen. 

Dies ist in so fern wichtig zu wissen, als dass die in Deutschland angebotenen ETFs den MSCI World als Nettoindex abbilden.

Die besten MSCI-World-ETF´s im Vergleich

Folgende 14 ETFs auf den MSCI World werden derzeit an der Börse Frankfurt gehandelt:

an der Börse Frankfurt handelbare ETFs

Einige davon sind auf Grund ihrer Größe (mehr als 14 Mrd.) wahre Schwergewichte, andere wiederum sind mit weniger als 100 Millionen Euro geradezu winzig und andere wiederum sind nicht einmal ein Jahr auf dem Markt. Daher haben wir eine Vorauswahl getroffen, und anhand von Größe, Alter und Kosten die besten ETFs aus der Liste ausgewählt:

Die besten Indexfonds auf den MSCI World

Alle derzeit an der Frankfurter Börse handelbaren ETFs auf den MSCI World haben wir vorab gefiltert. Einige von ihnen sind jünger als 3 Jahre oder haben ein Fondsvolumen, welches verhältnismäßig klein ist. Hier besteht die Gefahr, dass Fonds auf Grund zu geringer Rentabilität geschlossen werden oder es zu Verschmelzungen mit anderen ETFs kommt. Zudem kann es bei der geringen Fondsgröße und großen Handelsvolumina zu höherer Volatilität kommen, da unter Umständen kein ausreichend liquider Handel stattfindet. 

Die besten ausschüttenden ETFs auf den MSCI World

Der ETF mit dem größten Anlagevolumen unter den ausschüttenden ETFs (mehr als 4.150 Mio. Euro) ist der iShares MSCI World UCITS ETF (ISIN IE00B0M62Q58). Seine Jahresgebühren (TER) in Höhe von 0,50% macht ihn zu einem recht teueren ETF in unserem Vergleich, allerdings bildet er den Basisindex auch physisch mittels optimiertem Sampling nach. Der Fonds schüttet vierteljährlich an seine Anteilseigner aus, ist in Irland aufgelegt und älter als 5 Jahre.

Der Lyxor MSCI World UCITS ETF D-EUR (ISIN FR0010315770) gehört ebenfalls zu den ausschüttenden ETFs. Die Ausschüttungen erfolgen hier halbjährlich, die Indexabbildung geschieht synthetisch, die TER beträgt hier 0,30 Prozent, das Fondsvolumen ist größer als 1.800 Mio. Euro, der ETF älter als 5 Jahre und in Frankreich aufgelegt. Hier das comdirect Depot für Anleger* eröffnen.

Der ComStage MSCI World TRN UCITS ETF (ISIN LU0392494562) bildet den MSCI World synthetisch ab, lege die erzielten Erträge noch bis 2017 wieder an, gehört seit 2018 jedoch zu den ausschüttenden Indexfonds auf den MSCI World und schüttet die Erträge 1x jährlich aus. Die anfallenden Gebühren (TER) liegen mit 0,20% im unteren Bereich. Auch dieser Fonds ist bereits älter als 5 Jahre und wurde in Luxemburg aufgelegt.

Mit dem UBS ETF (LU) MSCI World UCITS ETF (USD) (ISIN LU0340285161) ist ein ebenfalls physisch replizierender ETF in unserem Vergleich vertreten. Seine TER beträgt 0,30% und die Ausschüttung erfolgt Halbjährlich. Mit einem Fondsvolumen von etwas mehr als 900 Mio. Euro gehört er noch zu den großen Fonds, ist älter als 5 Jahre und in Luxemburg aufgelegt. 

*

Die besten thesaurierenden ETFs auf den MSCI World

Ein sehr günstiger ETF ist der Xtrackers MSCI World Index UCITS ETF 1C (ISIN IE00BJ0KDQ92), welcher lediglich ein TER von 0,19% aufweist. Nur wenige ETFs auf den MSCI World sind günstiger. Auch dieser ETF bildet den Index durch optimiertes Sampling ab und reinvestiert die Erträge wieder. Zudem gehört der ETF mit mehr als 2.650 Mio. Euro Fondsvolumen zu den großen Fonds, ist älter als 3 Jahre und wurde in Irland aufgelegt.

Der mit Abstand größte ETF in Bezug auf das Fondsvolumen ist der iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (ISIN IE00B4L5Y983). Sage und schreibe mehr als 12 Mrd. Euro sind hier investiert. Die Abbildung des zu Grunde liegenden Index geschieht durch optimiertes Sampling, so dass also lediglich die wichtigsten / liquidesten Titel des Index gekauft werden, welche den größten Einfluss auf die Performance des Index haben. Die jährlichen Kosten (TER) betragen 0,20%, was ihn zu einem relativ günstigen ETF bei den hier vorgestellten thesaurierenden ETFs auf den MSCI World macht. Der Fonds wurde bereits 2009 in Irland aufgelegt.

Auch der Invesco MSCI World UCITS ETF (ISIN IE00B60SX394) gehört zu den bewährten thesauerierenden ETFs auf den Weltmarktindex und kostet jährlich lediglich 0,19% Gebühren. Die Abbildung geschieht hier synthetisch. Der Fonds ist ebenfalls fast 10 Jahre alt; er wurde 2009 in Irland aufgelegt. Mit einem Fondsvolumen von etwas mehr als 600 Mio. Euro gehört er noch  zu den großen ETFs, ist aber nur noch einen Bruchteil so groß wie das iShares Schlachtschiff.

mit einem Sparplan in einen ETF ein Vermögen aufbauen

Geht es in erster Line nicht um eine Einmalanlage, sondern um regelmäßige kleinere Beträge, könnte ein Sparplan auf einen ETF wie z.B. den MSCI World als Basisinvestment die passende Anlage sein. Sparpläne auf ETFs werden inzwischen von nahezu allen Filialbanken, Onlinebanken und Sparkassen angeboten. Jedoch bieten gerade die online Depotbanken die günstigsten Konditionen und zudem nicht selten die größte Produktauswahl. Unser Depot-Vergleich hilft ihnen dabei, den passenden Online-Broker zu finden.

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Das Währungsrisiko beim Kauf eines ETFs

Wenn sie sich den besten ETF ausgesucht haben, lassen sie das Währungsrisiko (auch Wechselkursrisiko) nicht außer Acht. Das Wechselkursrisiko entsteht, wenn der ETF in Dollar notiert, sie als Anleger aber üblicherweise in Euro kaufen. So kann es passieren, dass Anleger aus dem Euroraum Abschläge hinnehmen müssen, wenn der Euro parallel zur positiven Wertentwicklung des Index aufwertet. Allerdings kann dieses Risiko ebenso gut eine Chance sein, wenn der Euro an Wert gegenüber dem Dollar verliert. Bei langfristigen Anlagen fallen Wechselkursrisiken nicht so extrem ins Gewicht; wichtig ist nur dass sie sich als Anleger über dieses Risiko im klaren sind.

Fazit: ein ETF auf den MSCI World

Auch bei einer Anlage in einen ETF auf den MSCI World sollten sie sich vor der Anlage Gedanken zu Dauer der Geldanlage und ihrer persönlichen Risikobereitschaft machen. Denn natürlich kommt es auch bei einem breit aufgestellten Index wie dem MSCI World zu Kurseinbrüchen und volatilen Marktphasen. Jedoch ist ein derart diversifizierter Index besser aufgestellt, als ein Einzelinvestment. In jedem Fall sollte ein Wertpapierdepot ausgewogen aufgebaut werden und die persönlichen Belange des Anliegers in Bezug auf Risikoneigung, Anlagedauer und Renditeerwartung realistisch widerspiegeln. Ein ETF auf den MSCI World eignet sich jedenfalls optimal als Fundament im Portfolio und als Basisinvestment in die globalen Aktienmärkte.

5 Kommentare
    • Elmar
      Elmar sagte:

      Hi Maschinist,

      den Vanguard habe ich gar nicht berücksichtigt, da die Betrachtung nur auf den MSCI World abzielt.

      Die Gebühren von 0,25% sind aber auch ohne Wertpapierleihe in Ordnung und das Anlageuniversum gegenüber dem MSCI World (fast doppelt so viele Titel und 47 Länder) geradezu riesig.
      Danke für deine Ergänzung.

      Beste Grüße
      Elmar

  1. Joerg
    Joerg sagte:

    Hi Elmar, du schreibst zwar, dass die TD das eigentlich wichtige Kriterium ist,
    lieferst aber dann nicht die Vergleichsdaten?!
    Ich gucke als bei http://www.trackingdifferences.com nach, weiss aber nicht wie „gut/real“ die sind.
    Sonst kann man noch bei Vergleichen auf http://www.justetf.com bzw im Wertpapierforum (Holzmeier-Thread) nachgucken.
    Wegen der guenstigeren DBAs sind in IE domizilierte ETFs mittelfristig besser aufgestellt.
    Ausserdem wird es wohl weiterhin einen Strukturwandel zur Groesse geben:
    Also Marktfuehrer oder 2ten nehmen, lieber nicht die kleineren Fische …
    Viel Glueck!

    • Elmar
      Elmar sagte:

      Hallo Jörg,

      die TER ist für jeden ETF ersichtlich und lässt damit einen Vergleich zu. TCO, TD und TE sind nicht für jeden ETF greifbar. Auch bei justetf oder den Anbietern selbst lassen sich diese Daten nicht für jeden ETF vollumfänglich ermitteln.
      Danke für deinen Link zu Trackingdifferences. Diese Seite liefert interessante Auswertungen – kannte ich noch nicht.

      Bei dem Thema Steuer und Größe bin ich ganz bei dir. Besonders die Flaggschiffe haben eine Fondsgröße erreicht, welche eine gewisse Sicherheit vermittelt.

      Grüße
      Elmar

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