Aktien als Altersvorsorge – funktioniert das?

Die Altersvorsorge ist nicht nur ein zentrales Thema in der Politik. Sie bewegt auch viele Menschen auf privater Ebene. Schließlich möchte niemand nach einem arbeitsreichen Leben den Ruhestand nicht in vollen Zügen genießen können, weil die Rente dafür nicht ausreicht. Durch den demografischen Wandel und der daraus resultierenden Tatsache, dass immer weniger Rente ausgeschüttet wird, ist jeder Betroffene dazu angehalten, auf privater Ebene eine Altersvorsorge aufzubauen. Ob dies nun mit Hilfe einer zusätzlichen Versicherung oder auf Basis von Ersparnissen geschieht, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist jedoch, dass all jene auf der Strecke bleiben, die privat nicht vorsorgen. Und dies sind leider sehr viele Menschen in unserem schönen Land.

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Aktien als Altersvorsorge?

Leider sind die traditionellen Anlagemöglichkeiten weit weg von dem, was sich als lukrativ bezeichnen lässt. Sparbücher, Sparbriefe und auch Festgeld werfen keine oder nur sehr geringe Renditen ab und empfehlen sich daher nicht als Altersvorsorge. Fonds – allen voran die klassischen Varianten – sind ebenfalls sehr unsicher und lassen sich nur bedingt vom Anleger steuern. Setzt man für diese Geldanlage jedoch einen Bankberater oder einen unabhängigen Finanzexperten ein, erhöht dies die Gebühren und Kosten, die für das Halten eines Fonds anfallen. Die eh schon überschaubare Rendite wird zusätzlich reduziert.

Kein Wunder, dass immer mehr Verbraucher Richtung Aktienmarkt schauen und sich dort die gewünschte Altersvorsorge erhoffen? Doch können Aktien, immerhin hochspekulative Anlageobjekte, wirklich eine gute Altersvorsorge sein? Oder bringen diese am Ende nur noch mehr Kummer und Verzweiflung mit sich? Nämlich dann, wenn die Geldanlage nicht gelingt und ein Verlust eingefahren wird?

Ob Aktien als Altersvorsorge angesehen werden können oder nicht, hängt immer davon ab, wie der Handel betrieben wird. Auch bei hochspekulativen Anlageobjekten können Sicherheiten eingebaut werden, die einen möglichen Verlust eindämmen und gleichzeitig dafür sorgen, dass eine ordentliche Rendite erzielt werden kann.

Lohnenswerte Sicherheiten

In erster Linie ist es immer wichtig, dass Aktien ausgewählt werden, die man kennt, versteht und die als wenig risikobehaftet gelten. Wer in Traditionsunternehmen investiert, der wird mit weniger Seitenwind rechnen müssen als all jene, die mit jungen Unternehmen handeln wollen, die weniger bekannt sind und die daher auch nur bedingt eingeschätzt werden können. Hinzu kommt, dass ein guter Broker vorhanden sein muss. Unter diesem Link lässt sich eine Vielzahl an guten Online Brokern finden. Obendrein können dort all jene Fakten nachgelesen werden, die einen guten Broker auszeichnen.

Wer wenig oder keine Ahnung vom Aktienhandel hat, der sollte sich langsam an die ganze Angelegenheit herantasten. Mit einem kostenlosen Demokonto, welches viele Online Broker anbieten, gelingt dies besonders gut. Es erlaubt nicht nur einen Blick auf die Handelsplattform, sondern auch erste Versuche bezüglich des Handels mit Aktien. Wir empfehlen, stets einen Broker auszuwählen, der ein Demokonto anbietet und dieses auch zu nutzen. Es gibt Aufschluss über mögliche Handelsstrategien und erlaubt ein Experimentieren, ohne das Geld zum Einsatz kommen muss.

Eine weitere Sicherheit ist das richtige Aktiendepot. Es sollte nicht aus einer Emotion heraus ausgewählt werden. Hier hilft ein Vergleich, der Vor- wie auch Nachteile aufzeigt und die richtige Wahl unterstützt. Zudem sollte nicht nur auf eine Aktie beziehungsweise ein Unternehmen gesetzt werden. Wer sein Geld breit streut, der reduziert mögliche Risiken und erhöht die Chancen auf eine gute und vor allen Dingen sichere Rendite.

Am allerwichtigsten ist jedoch, dass man sich mit dem Aktienhandel beschäftigt und nicht einfach alles auf sich zukommen lässt. Der Aktienmarkt samt Börse ist ein hartes Pflaster. Und dieses kann nur von dem Anleger erfolgreich bezwungen werden, der sich permanent mit dem Markt beschäftigt, sich weiterbildet und der seine eigenen Aktien und auch die Aktien, die eventuell gekauft werden sollen, permanent im Auge behält. Nur dann wird der Aktienhandel erfolgreich sein und sich auch als Altersvorsorge empfehlen.

Autor: Uwe Rabolt

3 Kommentare
  1. Finanzielle Freiheit
    Finanzielle Freiheit sagte:

    Hmmmm…ich wäre sehr vorsichtig, wenn ein Demokonto mit Aktien eines „Traditionsunternehmen“ der Ausgangspunkt für die Altersvorsorge sein soll. Thyssen Krupp wäre wohl so ein Traditionsunternehmen, oder? Ich weiss nicht ob diese Aktie jetzt zwingend besser ist als jene von Apple, einem neuen Unternehmen.

    Nur eine Idee: Wie wäre es mit einem ETF-Sparplan, der breit diversifiziert und auch für einen absoluten Einsteiger ohne Vorkenntnisse gut darstellbar sein sollte. Kein Bedarf also Traditionsunternehmen von jungen Unternehmen zu trennen und zu analysieren…

    • Uwe Rabolt
      Uwe Rabolt sagte:

      Lieber Leser, sicher ist ein ETF, beispielsweise auf den DAX 30, ebenfalls eine Lösung, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Vorschläge sind ja nicht als absolut zu verstehen, die Entscheidung für oder gegen ein Investment sind völlig individuell. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass jeder Einsteiger sich sein Bild von den Märkten macht und seine Präferenzen setzt. Nur alle Möglichkeiten in diesem Beitrag aufzuzählen, hätte den Rahmen gesprengt. Die Vergangenheit zeigte darüber hinaus, dass Anleger sich hinsichtlich ihres Chancen-Risiko-Profils kontinuierlich weiterentwickeln und früher oder später Aktien von Siemens oder BASF Gesellschaft von Apple oder Microsoft im Depot erhalten.

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