Depot Vergleich – das beste Online Depot finden

1.WIESO SOLLTE MAN EINEN DEPOT VERGLEICH MACHEN? >

Durch einen Depot Vergleich lässt sich für jeden Anleger der passende Online Broker für den Vermögensaufbau finden. Denn Wertpapiere sind durchaus ein geeignetes Anlageprodukt für risiko- & sicherheitsbewusste Anleger. Mit ein wenig Wissen und etwas Zeit lässt sich mit der Anlage in Wertpapieren eine bessere Rendite erzielen, als bei passiven Produkten wie beispielsweise einem Banksparplan o.ä..

Um mit Wertpapieren zu handeln, ist die Grundvoraussetzung jedoch ein Depotkonto, welches durch den Depot Vergleich online eröffnet wird und anschließend die Wertpapiere verwaltet und verwahrt.

Über das Depotkonto bzw. das dazugehörige Verrechnungskonto laufen dann zukünftig alle Transaktionen, welche die Wertpapiergeschäfte betreffen. Das können beispielsweise Käufe und Verkäufe, aber auch Dividendengutschriften sein. Je nach Bank und Konditionen entstehen für die Käufe und Verkäufe sogenannte Order- / Transaktionsgebühren. Einige Banken erheben zusätzliche Kosten für die Depotführung, welche jährlich oder im Quartal zu entrichten sind. Bei anderen Banken entfallen diese Depotgebühren wiederum, wenn z.B. regelmäßig ein Sparplan bespart wird. Daher lohnt ein Depot Vergleich besonders, um die anfallenden Kosten vorab zu vergleichen und das passende Online Depot zu finden.

2. DER DEPOT VERGLEICH SCHNELL UND EINFACH IN 3 SCHRITTEN: >

1. Ordervolumen / Anzahl Orders und das Depotvolumen eingeben

Das Ordervolumen (Betrag der durchschnittlichen Käufe), die Anzahl der Orders pro Jahr und das durchschnittliche Depotvolumen sind ausschlaggebend für die eigentlichen Ordergebühren.

Der Anteil der Online-Order (also via Internet getätigte Transaktionen) trägt maßgeblich zu den Kosten bei. Je höher der Online-Anteil ausfällt, umso geringer sind in der Regel die Kosten für das Depot, da in diesem Fall der administrative Aufwand bei den Banken  entsprechend geringer ausfällt.

Nach Angabe dieser Daten ist im Depot Vergleich sofort ersichtlich, welche Kosten für das Wertpapierdepot entstehen

2. Angebote im Detail vergleichen:

Zu jedem Broker sind die Kosten für das Depot (die eigentliche Depotführung) und die Kosten für die entsprechend angegebene Anzahl der Orders im Detail ersichtlich. Die Summe errechnet sich aus Depotführung und Oderkosten.

3. Depot online eröffnen:

Wenn sie sich für einen passenden Anbieter entschieden haben, werden sie auf die Seite der Bank weitergeleitet, wo sie nur noch ihre persönlichen Daten erfassen und die notwendigen Unterlagen zum Post-Ident erstellen können. Diese können sie per Mail anfordern oder sich alternativ per ist senden lassen. Abschließend ist nur nich das obligatorische Post-Ident nötig. Allerdings setzen immer mehr Onlinebanken auf die Legitimation via Videochat. So lassen sich einfach mittels Webcam die entsprechenden Daten abgleichen und die Identität bestätigen. Damit entfällt die Identifikation mittels Post-Ident am Postschalter.

3. DIE KOSTEN DES DEPOT >

Auch bei einem Depot Vergleich sind die Kosten ein entscheidender Faktor: bei einigen Banken fallen Depotgebühren an, bei anderen Instituten erhalten Sie ein kostenloses Depot. Allerdings gibt es – bis auf wenige Ausnahmen im Rahmen einer Aktion – bei allen Banken anfallende Ordergebühren für jeden Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren.

Um den Depot Vergleich optimal zu nutzen, sollten Sie daher vorab überschlagen, wie viel Transaktionen Sie in welcher Höhe durchschnittlich pro Jahr abwickeln und vorab einige weitere Fragen für sich beantworten:

  • Kosten: schnell und einfach die angebotenen Konditionen der Onlinedepots vergleichen, das beste Depot finden und zu besten Konditionen handeln
  • Produkte: handelbare Produkte wie Aktien, Fonds, ETF oder Zertifikate, sind Sparpläne möglich?
  • Depotgebühren: einige Anbieter stellen kostenlose Depots zur Verfügung, andere wiederum knüpfen dies an einige Bedingungen, wie z.B. den regelmäßigen Kauf eines Sparplans oder ein bestimmtes Depotvolumen
  • Ordergebühren: auch die Ordergebühren beeinflussen die Rendite beim Wertpapier-Depot. Denn kostet die Order unnötig viel Geld, werden wertvolle Prozentpunkte bei der Rendite verschenkt

4. 6 AUSGEWÄHLTE BANKEN IM DEPOT VERGLEICH: >

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5. DAS DEPOT UND DIE HANDELBAREN PRODUKTE >

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Direktbanken und Online Brokern, welche ein Online Depot anbieten. Allerdings unterscheiden sich die Depots in vielen Punkten.
Neben den Orderkosten gibt es große Unterschiede bei den handelbaren Produkten: je nach persönlicher Geldanlage kommen Aktien, Fonds, ETF, ETC, CFD oder z.B. Zertifikate in Frage. Außerdem bietet nicht jede Bank einen Sparplan für einzelne Wertpapier an. Sollte das nicht nötig sein, ist das kein Problem. Einige Anleger haben jedoch speziellen Fokus auf Sparpläne, welche nicht nur Fonds oder ETF umfassen sollten, sondern auch für in- und ausländische Aktien erhältlich sein sollten.
Dementsprechend sollte bei Eröffnung des neuen Depots darauf geachtet werden, welche Arten von Wertpapieren kosten welche Gebühren (Aktien, Fonds, Anleihen oder ETF)? Wie groß ist das Angebot der handelbaren Wertpapiere? Und, falls dies für Sie von Interesse ist, werden Sparpläne für ETF, Fonds oder Aktien angeboten? Auch hier könnend die Gebühren deutlich voneinander abweichen. Und speziell bei Sparplänen sollten die Kosten im Depot Vergleich möglichst gering ausfallen, um von der geplanten Sparrate einen möglichst hohen Betrag effektiv zu investieren.

5.1. Aktien / Aktiengesellschaften (AG)

Aktiengesellschaften gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen (Branchen) und auch Ländern bzw. Regionen. Weltweit bekannte Aktiengesellschaften dürften wohl z.B. Mc Donalds, Coco-Cola, Nestlé, Beiersdorf (Nivea) oder auch Fielmann, BMW und VW sein – um nur einige zu nennen.

Mit einer Aktie kann man sich zu einem bestimmten, verbrieften Anteil (Eigentum & Wert) an einer Aktiengesellschaft beteiligen. Somit ist man als Aktionär „Mitbesitzer“ der Firma. Allerdings gibt es neben den Kursschwankungen auch ein Haftungsrisiko. Das heißt, der Aktionär haftet in Höhe seiner Anteile (investierter Wert ). Im Gegenzug warten Gewinn-Ausschüttungen durch Dividenden und die Beteiligung am unternehmerischen Gewinn durch Kurssteigerungen.

Des weiteren hat man als Aktionär das Recht, an der Hauptversammlung (HV) der Gesellschaft teilzunehmen und über Dinge wie z.B. Gewinnverwendung mitzuentscheiden. Voraussetzung dafür ist allerdings der Besitz der sog. Stammaktien (auch als „Stämme“ bezeichnet), die dem Aktionär entsprechendes Stimmrecht einräumen. Im Gegenzug dazu gibt es auch Vorzugsaktien (sogenannte „Vorzüge“), bei denen das Stimmrecht auf der Hauptversammlung allerdings entfällt. Dafür erwartet den Aktionär bei der Vorzugsaktie in der Regel eine höhere Dividende als bei den Stammaktien, jedoch gibt nicht jedes Unternehmen Vorzugsaktien aus.

Entsprechend der Marktkapitalisierung (die Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien x Kurswert) können die Aktiengesellschaften unter weiteren bestimmten Voraussetzungen in Indizes aufgenommen werden. Indizes (oder auch Index) sind die virtuelle Zusammenfassung von börsengehandelten Bestandteilen (beispielsweise Aktien).

Indizes werden anhand der enthaltenen Bestandteile errechnet und sind für verschiedene Börsensegmente verfügbar. So gibt es Indizes für Rohstoffe, Aktien, Branchen oder Länder bzw. Regionen.

Diese Indizes umfassen z.B. eine Reihe Firmen einer bestimmten Größe eines Landes. In Deutschland ist der wohl bekannteste Index der DAX30, welcher die 30 größten Unternehmen (nach Streubesitz Marktkapitalisierung) beinhaltet. Des weiteren gibt es in Deutschland ebenso den „kleinen Bruder“ M-DAX (50 Werte), den S-DAX (50 Small Caps – also kleinere Unternehmen) und z.B. den Tec-DAX (30 Technologie-Werte), um nur einige aus Deutschland zu nennen. Unsere europäischen Nachbarn haben den CAC40 (Frankreich), SMI (Schweiz) oder den IBEX (Spanien) ins Leben gerufen. Der aus den USA bekannteste Index ist wohl der Dow Jones.

5.2. Fonds

Ein Fonds ist ein Konstrukt der Geldanlage, welches verschiedene Anteile an einzelnen Produkten enthalten kann. So besteht ein Aktienfonds also aus den Aktien von jeweiligen Unternehmen. Es gibt sowohl Aktienfonds, Geldmarktfonds, Rentenfonds oder z.B. Immobilienfonds. Je nach Ausrichtung des Fonds kann es auch zu speziellen Anlagen in einzelnen Branchen oder Regionen kommen.

Durch den Einsatz einer Vielzahl von unterschiedlichen Wertpapieren im Fonds ist eine entsprechende Risikostreuung (Diversifikation) gegeben und dem zufolge ist die Wertschwankung bei einem Fonds entsprechend geringer, als bei dem enthaltenen Einzeltitel. Bei aktiv gemanagten Fonds werden sowohl Umschichtungen, als auch das Anlagemanagement der Marktlage entsprechend gesteuert und umgesetzt. Dafür sind jedoch jährliche Kosten für das Fondsmanagement zu entrichten. Weiterhin ist bei einer Vielzahl von Fonds jeder Kauf mit einer Gebühr, dem sogenannten Ausgabeaufschlag, verbunden. Bei den meisten Depotbanken werden inzwischen eine Vielzahl von Fonds mit rabattiertem Ausgabeaufschlag oder gar ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Diese Rabatte sollten, gerade bei der langfristigen Anlage mit Sparplänen, nicht außer acht gelassen werden. Durch verringerte Kaufkosten kann somit mehr Kapital für die eigentliche Investition genutzt werden. Dadurch tragen die Rabatte zu einer erheblichen positiven Beeinflussung der Gesamtperformance (nach Gebühren) bei.

Bei einer Geldanlage in Fonds wird in der Regel zwischen 2 Arten der Gewinnverwendung unterschieden. Ein Thesaurierender Fonds nutzt alle Erträge oder Gewinne, um diese wieder in den Fonds zu reinvestieren. Bei einem Ausschüttenden Fonds dagegen kommt es zur Auszahlung bzw. Ausschüttung der Erträge an den Anleger.

Attraktive Renditepotentiale, stabile Wertentwicklung durch Diversifikation als auch die Partizipation an speziellen Brachen oder Themen gehören zu den größten Chancen der Geldanlage -speziell in Aktienfonds. Dagegen zählen eine -durch das Management- vorgegebene Anlagestrategie und auch eine mögliche länger andauernde negative Performance trotz Risikostreuung zu den entsprechenden Risiken bei der Anlage in Investmentfonds.

5.3. Anleihen

Anleihen sind klassische Instrumente zur Beschaffung von Fremdkapital. Si e sind ein Mittel zur Kreditfinanzierung eines Staates oder für ein Unternehmen. Das heißt also, wer eine Anleihe kauft, leiht dem Staat oder dem Unternehmen sein Geld. Bereits im Vorfeld steht die Laufzeit, als auch der Zins (die Rendite) fest. Daher gelten sie als ehr risikoarme Anlageform. Trotzdem ist eine Anleihe ein Produkt, welches einer gewissen Kursschwankung unterworfen ist. Die Bonität hängt in diesem Fall sehr stark von dem Unternehmens oder des Staates ab. Zum Gegensatz zu Aktien (bei denen ein Investor durch Kauf der Anteile Mit-Eigentümer wird) sind die Inhaber von Anleihen Gläubiger. Somit gilt grundsätzlich, dass Zins- &  Tilgungszahlungen für Anleihen Vorrang vor beispielsweise Dividendenzahlungen der Aktionäre haben. Doch nicht nur Staaten oder Firmen leihen sich auf diesem Wege Geld, sondern auch Banken oder öffentliche Institutionen beschaffen sich durch Anleihen zusätzliches Kapital. Somit gibt es neben genannten Unternehmensanleihen und Staatsanleihen auch Bundeswertpapiere.

6. DER DEPOT ÜBERTRAG >

Ebenso spielt die Depotgröße eine entscheidende Rolle bei den Kosten, wenn es um den Umzug bzw. Übertrag des Depots geht. Die meisten Banken bieten einen kostenlosen Depotwechsel an und übernehmen alle notwendigen Aufgaben, um den Depotübertrag abzuwickeln. Dieser Depotübertrag ist meist mit einer stattlichen Prämie verbunden. Die entsprechenden Hinweise dazu im Depot Vergleich sind bei der entsprechenden Bank gesondert aufgeführt. Diese Übertragprämie erhalten Sie als Kunde, wenn Sie als Neukunde ein Depot bei einer Bank eröffnen und – meist im Gegenzug – ihr bisheriges Depot bei ihrer alten Bank schließen. Bei den erwähnten Prämien kann es sich um eine Barprämie, Reduzierungen von Ordergebühren oder besser verzinste Tagesgeldkonten als Kombi-Angebot handeln, welche Sie in den meisten Fällen nach erfolgtem Depotübertrag erhalten.

7. ORDERGEBÜHREN >

Gerade bei den Ordergebühren lässt sich mit einem Depot Vergleich eine Menge Geld sparen: Während Bank A eine Pauschale von 9,99€ bis 5.000€ Ordervolumen erhebt, bietet Bank B den gleichen Service für 5,95€ zzgl. einer Provision von 1% des Ordervolumens. Im direkten Depot Vergleich einer Order in Höhe von 2.000€ kostet die Ausführung bei Bank A in diesem Fall also 9,99€, während Bank B bereits 25,95€ berechnet. Achten Sie also unbedingt auf die Ordergebühren: Handelt es sich um Neukundenkonditionen, welche zeitlich befristet sind?

8. DAS DEPOT – EIN SINNVOLLER START BEI DER GELDANLAGE >

Die Zeiten, in den Aktienhandel nur etwas für professionelle Börsenhändler war, sind glücklicherweise lange vorbei. Jeder kann mit Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Fonds, ETF´s oder Zertifikaten handeln.

  • Eröffnen sie ein im Depot Vergleich einfach ein eigenes Aktiendepot, wenn sie zukünftig ihre Anlageentscheidungen selbst in die Hand nehmen wollen.
  • Lassen sie die Inflation nicht die Zinsen auffressen, sondern kümmern sie sich aktiv um ihre Geldanlage.
  • Mit einem Depot sind (bei höherem Risiko) höhere Renditen als bei Tagesgeld, Festgeld oder auf dem Sparbuch möglich.
  • Ein langfristiger Vermögensaufbau oder die private Altersvorsorge ist mit einem ausgewogen diversifizierten Aktiendepot gut möglich.

9. DAS WERTPAPIERDEPOT – BÖRSE FÜR ALLE? >

  • schon als Berufseinsteiger lässt sich schnell das erste Startkapital ansparen und mit einer Depoteröffnung als Anleger aktiv werden
  • für viele junge Familien sind Dividenden (Aktien, die eine monatliche Dividende ausschütten) oder Kursgewinne aus dem Aktienhandel eine zusätzliche Einnahme zum regulären Einkommen
  • Selbstständige sollten Teil ihrer Rücklagen gewinnbringend am Markt investieren, um weitere Gewinne zu generieren
  • Erbschaften oder Schenkungen können sowohl Grundlage, als auch ideale Ergänzung sein, um Wertpapiere zum Vermögensaufbau zu kaufen
  • Ebenso eignet sich ein Wertpapier-Depot, um die Altersvorsorge bereits vor Renteneintritt zu optimieren und weiter auszubauen

10. TIPPS ZUM START NACH DEM DEPOT VERGLEICH >

  • mit einem Musterdepot starten und erste Erfahrungen „auf dem Papier“ sammeln
  • immer einen kühlen Kopf bewahren
  • eine klare Strategie (Risiko und Betrag) verfolgen
  • nie mit geliehenem Geld spekulieren
  • Risiko durch sinnvolle Streuung (Diversifikation) der Anlage minimieren
  • nicht blind Anlageentscheidungen von selbsternannten Börsenexperten oder Freunden folgen
  • vor jeder Transaktion eine klare Meinung zum Kauf/ Verkauf haben
  • nur Wertpapiere kaufen, welche sie auch verstehen

Fragen und Antworten:

Wie sicher ist das Depot?

Bei einem Depot gilt, dass der Kontoinhaber stets der Eigentümer bleibt. Somit hat der Depotinhaber einen Anspruch auf die Herausgabe der verwahrten Wertpapiere. Zusätzlich werden bei einem Depot alle Transaktionen durch eine entsprechende TAN (hier die TAN Verfahren im Vergleich) freigegeben.

Was kostet ein Depot?

Die reine Depotführung ist bei den meisten Banken kostenlos. Je nach Anbieter fallen aber die Ordergebühren unterschiedlich aus, oder es werden separate Gebühren für das Ändern oder Streichen von Limits berechnet. Ebenfalls gibt es Anbieter am Markt, die einen aktiven Sparplan, eine Mindestanzahl Trades pro Jahr oder ein gewisses Guthaben voraussetzen, um das Depot kostenlos zu führen

Wie hoch sollte der Cash Anteil im Depot sein?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt stark von der Strategie und Risikobereitschaft des Anlegers ab. Einzelne Anleger sind der Meinung, immer mit 100% investiert sein zu müssen. Andere hingegen halten eine Barreserve von 10 oder 20% für sinnvoll. Mit einer Barreserve kann ich in Schwächephasen natürlich schnell reagieren und ggfs. nachkaufen. Jedoch wird das Verrechnungskonto in den meisten Fällen nicht verzinst und bringt somit über diese Zeitraum gar keine Rendite.

Greift die Einlagensicherung auch beim Depot?

Ein Depot fällt üblicherweise nicht unter den Schutz der Einlagensicherung, denn die Bank verwahrt die Wertpapiere lediglich. Im Falle einer Insolvenz muss die Bank die Wertpapiere an den Kunden herausgeben. Das Geld auf dem angeschlossenen Verrechnungskonto hingegen ist schon von der Einlagensicherung geschützt.