Tagesgeld Vergleich – das beste Tagesgeldkonto online finden

© Thorben Wengert - pixelio.de

Tagesgeldvergleich – © Thorben Wengert – pixelio.de

Die Ersparnisse einfach auf dem Girokonto liegen lassen und hoffen, dass sich das Geld vermehrt ist wohl nicht der richtige Ansatz, wenn es ums sparen geht. Mit einem Tagesgeld gelingt das schon ehr. Mit dem Tagesgeld-Vergleich lassen sich Angebote finden, mit denen sich attraktive Zinserträge erzielen lassen. Und trotz der besseren Konditionen im Vergleich zum Girokonto muss man bei Sicherheit oder Flexibilität keine Abstriche machen. Das sorgt dafür, dass das Tagesgeld neben dem Sparbuch inzwischen zu den wichtigsten Geldanlagen bei privaten Anlagern zählt.

Das Tagesgeld ist die richtige Geldanlage, wenn Sie auf der Suche nach einer flexiblen und sicheren Anlageform sind. Tagesgeldkonten haben keine Kündigungsfristen, sind jedoch nicht für den Zahlungsverkehr (Überweisungen oder Lastschriften) geeignet. Diese Transaktionen laufen weiter über das hinterlegte Referenzkonto ab. Die Zinsen bei Tagesgeld sind zwar flexibel, aber meist deutlich höher als beim Sparbuch. Die ist auch in Zeiten von Niedrigzins der Fall.

Mit dem Tagesgeld Vergleich findet man das ideale Konto, um Geld kurzfristig zu parken, jederzeit darüber verfügen zu können und dennoch Zinsen dafür zu erhalten. Dabei gibt es Banken, welche Zinsen monatlich, quartalsweise oder jährlich zahlen. Achten Sie auf die Höhe der Einlagensicherung. Diese sollte höher, als die von Ihnen angelegt Summe sein. Holen Sie das Beste für Ihr Geld heraus.

Der Tagesgeld Vergleich – in 3 einfachen Schritten:

Anlagebetrag / Anlagedauer definieren:

So lässt sich leicht sehen, welches Angebot im Vergleich die beste Rendite beintet und mit welchem Zinsertrag nach der Anlagedauer zu rechnen ist.

Angebote im Detail vergleichen:

Zu jedem Ergebnis sind detaillierte Angaben zu beispielsweise Einlagensicherung oder Dauer der Zinsgarantie ersichtlich. Diese Hinweise helfen zusätzlich, das passende Tagesgeldkonto im Vergleich zu finden.

Konto online eröffnen:

Nach der Auswahl des passenden Kontos lässt sich dieses direkt aus dem Vergleich beantragen. Hier sind lediglich noch Kontaktinformationen und Angaben zur Person sowie  zum Referenzkonto nötig.

Der Unterscheid zwischen den einzelnen Anbietern besteht hauptsächlich in den Konditionen. Wenn Sie einen Tagesgeld-Vergleich durchführen, achten Sie auf folgende Punkte:

  • Gibt es eine Mindest- oder Maximale Einlage
  • Sind Sie Neukunde bei der Bank?
  • Gibt es einen Bonus / Geldprämie oder Startguthaben?
  • Gibt es eine zeitliche Begrenzung für den genannten Zinssatz?
  • Wann erfolgt die Zinszahlung (monatlich, quartalsweise, jährlich)?
  • Sind weitere Bedingungen an das Tagesgeld geknüpft (Depot Eröffnung)?
  • Ist das Tagesgeld kostenlos oder fallen Gebühren an?

Wenn Sie bei einem passenden Anbieter alle Punkte zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet haben, spricht nichts gegen einen Wechsel. Besonders als Neukunde profitieren Sie oft von Bonuszahlungen oder höheren Zinsen für einen bestimmten Zeitraum. Trotzdem sollten Sie von Zeit zu Zeit einen Vergleich anstellen und prüfen, ob es andere Anbieter oder bessere Produkte für Sie gibt.

Tagesgeld – die Vorteile im Überblick:

  • Im Gegensatz zu anderen Anlageprodukten wie Festgeld zum Beispiel ist Tagesgeld absolut flexibel. Es gibt keine festen Vertragslaufzeiten und so kann jederzeit über die Ersparnisse verfügt werden oder der Anlagebetrag ach bleiben erhöht werden.
  • Einlagen auf Tagesgeldkonten sind innerhalb der EU bis einer Einlagesumme von 100.000 Euro pro Kunde und Konto gesetzlich geschützt. Beträge, die darüber hinaus gehen, werden in den meisten Fällen von der deutschen Einlagensicherung abgesichert. Bei vielen Banken sind Ersparnisse inzwischen bis zur Millionengrenze vollständig abgesichert.
  • Im Normalfall ist das Tagesgeldkonto absolut kostenfrei. Das trifft besonders für Onlinekonten bei Direktbanken zu. Da keine Filialen unterhalten werden müssen, fallen Gebühren zum Vorteil der Anlage weg.
  • Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist wirklich einfach. Ebenso die tägliche Nutzung. Denn egal ob Kontostand prüfen oder Ein- bzw. Auszahlungen auf das Referenzkonto – alles ist mit wenigen Klicks erledigt und bedarf keinem großen Aufwand.

Tipps zum Tagesgeld Vergleich:

Zinsen


Die Zinsen beim Tagesgeld sind flexibel. Der Leitzins der EZB (Europäische Zentralbank) beeinflusst die Zinsen stark. Ist der Leitzins hoch, gibt es hohe Zinsen fürs Tagesgeld, ist er niedrig fallen auch die Zinsen. Die Zinsen sind also von den Entwicklungen auf dem nationalen und internationalen Geldmarkt abhängig.

Demnach kann sich der Zinssatz beim Tagesgeld laufend ändern. Ein Tagesgeld Vergleich kann also immer wieder lohnen.

Zinsgarantie


Bei vielen Banken bekommen Neukunden besonders gute Konditionen. Allerdings werden diese nur für einen gewissen Zeitraum gewährt. Je länger dieser ist, umso länger profitiert man natürlich auch von höheren Zinsen.

Zinseszins


Die Zinsen, welche dem Konto gutgeschrieben werden, erhöhen die Einlage sofort um den entsprechenden Betrag. Dies erhöht die Rendite. Demnach ist ein monatliche Zinsgutschrift also besser als eine jährlich. Also sollten Konten mit monatlicher oder vierteljährlicher Zinsgutschrift denen mit jährlicher Gutschrift vorgezogen werden – so fern die restlichen Konditionen identisch sind.

Schufa


Da ein Tagesgeldkonto ausschließlich als Guthabenkonto (das heißt nur im Plus) zu führen ist, ist eine Überziehung in der Regel nicht möglich. Daher entfällt bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos die Bonitätsprüfung Bzw. Schufa-Abfrage. Demnach kann man auch mehrere Tagesgeldkonten -ohne Sorge um einen Schufa Eintrag- führen.

Kontowechsel


Selbst wenn man ein attraktiv verzinstes Tagesgeldkonto gefunden hat und von höheren Zinsen als Neukund über einen gewissen Zeitraum profitiert, sollte man spätestens  nach dem Ablauf der Zinsgarantie nach einer alternative umsehen. Denn wechselt man nun abermals das Konto, winken als Neukund bei einer anderen Bank möglicherweise wieder besserer Konditionen als Neukunde.

Die Einlagensicherung


Das Tagesgeld ist im Vergleich eine sehr sichere Form der Geldanlage: in der gesamten EU gibt es eine Einlagensicherung fest geregelte Einlagensicherung. Des weiteren gibt es einen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V..

Es wird bei der Einlagensicherung also grundsätzlich in 2 Modellen unterschieden:

Die gesetzliche Einlagensicherung

Bei der gesetzlichen Europäischen Einlagensicherung wurde bereits 2014 mittels EU-Richtlinie definiert, was im Falle einer Bankenpleite mit den Ersparnissen der Anleger passiert. Zusätzlich gibt es -für Beträge, die über die gesetzliche Einlagensicherung hinausgehen- die deutsche Einlagensicherung. Hier werden Sparer über den Einlagensicherungsfonds entschädigt.

Bei der europäischen Einlagensicherung sind Beträge bis zu 100.000 Euro pro Konto und Kunde geschützt. Wird das Konto gemeinschaftlich mit dem Ehepartner geführt, erhöht sich die Summe der Sicherung auf 200.000 Euro.

Die deutsche Einlagensicherung

Bei der deutschen Einlagensicherung gibt es -anders als bei der europäischen- keine klar geregelte Obergrenze. Im Ernstfall entscheidet hier die Summe der Eigenmittel der Bank. Heißt also, je mehr Eigenkapital eine Bank hat, umso besser. Über den Bundesverband deutscher Banken etwa sind pro Kunde bis zu 20% des gesamt haftenden Eigenkapitals der Bank als Sicherheit im Einlagensicherungsfinds vorhanden. Mindestens jedoch eine Million Euro. In der Praxis liegt der durchschnittliche Wert der Einlagensicherung bei 190 Millionen Euro je Kunde und Geldinstitut.

Bei Genossenschaftsbanken und Sparkassen sind die Guthaben – im Gegensatz zu Banken -durch die sogenannte Institutssicherung theoretisch unbegrenzt abgesichert.