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Tipps zum Schulden abbauen.

Der erste Schritt zu einem nachhaltigen Vermögensaufbau ist der kontinuierliche Abbau von Konsumschulden.

Machen Sie niemals Konsumschulden. Konsumschulden sind Schulden für Ausgaben wie z.B. Auto, Reise, Elektronik etc..
Sie sollten keinen Kredit für Dinge aufnehmen, die Sie sich nicht leisten können. Vielmehr sollten Sie darauf sparen und Vermögen bilden.

Informationen – wie die meisten Schulden entstehen >

Jeder Deutsche hat im Schnitt knapp 30.00€ Schulden. Jeder zehnte Erwachsene ist überschuldet. Das heißt, man kann seine Rechnungen nicht mehr pünktlich, oder gar nicht mehr zahlen. Leider sind in unseren heutigen Wirtschaftssystem Privat- und Verbraucherschulden ein wesentlicher Bestandteil. Nicht nur Banken verleihen Gelder, sondern auch viele Konsumgüter werden erst erfolgreich verkauft, wenn eine funktionierendes Kreditsystem dahinter steht.

Die größten Schuldenfallen und die bekanntesten Kreditformen sind:
– Dispokredite bei Girokonten
– Finanzierungen
– Leasingraten
– Kreditkarten
– Kredite, Privatkredite, Kleinkredite
– Hypotheken oder Darlehen

Weitere vertragliche monatliche Zahlungsverpflichtungen kommen regelmäßig dazu: Strom, Gas, Wasserverbrauch, Mobiltelefon und der Internetanschluss. Für viele Schuldner sind die Veränderungen unliebsam und es fällt schwer, neue Wege aus den Schulden zu gehen. Sind Ihnen jedoch die Schulden bereits über den Kopf gewachsen, stapeln sich offene Rechnungen oder Mahnungen, dann zögern Sie bitte nicht und suchen sich professionelle Hilfe, denn jetzt ist oberstes Gebot: Schulden abbauen. So unangenehm das Thema für die meisten ist, kann eine frühzeitige Beratung sicherlich schlimmeres verhindern. In jeder größeren Stadt gibt es Beratungsstellen, welche Ihnen Wege aus der Schuldenfalle zeigen oder Ihnen auch Hilfe und Tipps zum Schulden abbauen geben.

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erste Schritte – mit Planung Schulden abbauen >

Will man erfolgreich Schulden abbauen, sind die wichtigsten Punkte, einen absoluten finanziellen Überblick über die persönliche finanzielle Situation zu haben und die Bereitschaft Kompromisse einzugehen. Daher sollte wirklich jeder wissen, wie viel er wofür ausgibt bzw. einnimmt. Denn nur wer mehr einnimmt, als er ausgibt, kann Schulden abbauen, regelmäßig sparen und damit ein solides Vermögen aufbauen und sein Geld vermehren. Mit wenigen Veränderungen können meistens viel Schulden schneller abgebaut werden.

Aus diesen Gründen sollte der erste Schritt zum Schulden abbauen darin bestehen, alle Unterlagen zu ordnen, um einen vollständigen Überblick zu erhalten. Für einige sicherlich einfach, für andere nicht nötig – weil sie den absoluten Überblick bereits haben, für wiederum andere ein Gräuel. Schieben sie diese Aufgabe nicht zu lang vor sich her. Setzen sie sich kleine Ziele. Nehmen sie zum Beispiel Ablagefächer zur Hilfe und sortieren Sie die Belege nach Thema vor: Eine mögliche Aufteilung wäre z.B. Auto, Beruf, Wohnung, Versicherungen, Konten, Geldanlage, Quittungen/Belege. Nun etwas Fleißarbeit: ordnen Sie die Belege innerhalb des Themas nach entsprechenden Bereichen. Schließlich gibt es nicht nur „das Auto“ sondern die Versicherung, die Kfz-Steuer und Werkstattrechnungen. Teilen Sie auch die anderen Bereiche entsprechend auf und Sie werden sehen, dass das Suchen ein Ende hat und das Finden beginnt. Wenn Sie das geschafft haben, ist der Rest nur noch eine Kleinigkeit: die Belege im Idealfall chronologisch sortieren. Der älteste nach unten, der aktuellste oben auf. Geschafft! Ab jetzt ist die Ablage eine Leichtigkeit…

Letztendlich kann ein Schuldenabbau in 3 einfachen Schritten funktionieren:

  • verschaffen Sie sich einen Überblick und werden Sie sich der Situation bewusst
  • beginnen Sie sofort, Ihre Ausgaben zu senken
  • suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Einnahmen zu erhöhen

sofort im Alltag sparen: Strom, Gas, DSL oder Kredit hier vergleichen.

Der Haushaltsplan – mit System Schulden abbauen >

Stellen Sie sich einen Haushaltsplan auf und beginnen Sie, alle Ausgaben über einen gewissen Zeitraum zu notieren. Nutzen Sie dazu das kostenlose Haushaltsbuch. Bekommen Sie ein Gefühl für die Summen, die Sie ausgeben.

Dies geschieht besonders leicht, wenn alle Ausgaben – so weit möglich – in bar geschehen. Dies verschafft ein besseres Gefühl für das Geld, das ausgegeben wird. Hinzu kommt dadurch der Verzicht auf Kreditkarte und EC-Karte, was weiter zu geordneten Ausgaben beiträgt.

Weitere Tipps zum Schulden abbauen:

Sie wissen nun, wie viel Geld Sie einnehmen und wie viel sie davon wofür ausgeben. Sollten Ihre Ausgaben die Einnahmen übersteigen, machen Sie sich bitte Gedanken, was Sie ändern können oder wollen. Eine kleinere Wohnung, weniger shoppen, weniger mit dem Auto fahren? Schaffen Sie unbedingt einen -auch wenn auch noch so kleinen- monatlichen finanziellen Überschuss. Kündigen Sie ungenutzte Mitgliedschaften in Kursen oder im Fitnessclub (das ist im übrigen der „Klassiker“).

Der Plan könnte also wie folgt aussehen:

All dies sind die ersten kleinen Schritte und Tipps zum Schulden abbauen. Nutzen Sie den Vergleichsrechner auf der Seite, um bei Versicherungen oder Konten Geld zu sparen und optimale Konditionen zu erhalten.Vor allem bei Strom-, Wasser- und Heizkosten lässt sich erheblich sparen. Schnell kommen hier einige hundert Euro im Jahr an Entlastung zusammen. Beginnen Sie zu sparen und zahlen Sie nicht mehr als nötig. Ebenso ist es bei vielen Versicherungen durch den Vergleich möglich, deutliche Einsparungen zu machen, ohne auf Leistungen zu verzichten.

Die Rückzahlungen – sofort starten und Schulden abbauen >

Frei verfügbares Kapital sollte sofort zu einem festgelegten Anteil für die Tilgung der Schulden verwandt werden. Kommen die Schulden ausschließlich aus der Inanspruchnahme des Dispositionskredites, kann eine Umschuldung in einen Ratenkredit mit deutlich günstigeren Konditionen sinnvoll und damit vor allem günstiger sein. Jedoch ist in diesem Fall ein genauer Überblick über die eigenen Finanzen nötig (den Sie ja nun haben), um die Höhe der monatlichen Rückzahlungen zu kalkulieren. Denn anders als beim flexiblen Ausgleich des Dispo-Kredites, sind bei der Rückzahlung eines Ratenkredites die vereinbarten Raten unweigerlich zu einem festen Datum fällig.

Schnell Schulden abbauen – einfach den Kredit umschulden >

Generell lässt sich sagen, dass eine Umschuldung nicht nur im Notfall sinnvoll ist. Denn die Zinsen der EZB ändern sich ständig und sind derzeit auf einem historischen Tief angelangt. Und genau von dieser Situation kann man als Kreditnehmer hervorragend profitieren. Daher lohnt es sich in jedem Fall, einen bestehenden „alten“ Kredit (also vor längerer Zeit abgeschlossen) mit einem Kredit zu aktuellen Konditionen abzulösen. Diese sogenannte Kreditumschuldung verringert die Zinsbelastung erheblich, wodurch sich sofort Sparpotential ergibt. Dies lässt sich sofort effektiv nutzen: entweder wird die monatliche Belastung sofort verringert, oder die monatliche Belastung bleibt gleich und die Laufzeit wird verkürzt.

In den meisten Fällen ist es sicher sinnvoll, die Laufzeit nicht zu verändern, sondern die monatliche Belastung zu senken. Denn der häufigste Grund für eine Umschuldung ist eine zu große monatliche Belastung durch die Kreditraten.

Allerdings ist ein Kreditvergleich zur Umschuldung nicht nur bei einem Konsumkredit ratsam. Ebenso ist es sinnvoll zu prüfen, ob der Dispositionskredit – kurz Dispo – nicht mit einem Kredit umschulden lässt und so sehr leicht zu hohe Zinsen vermieden werden können. Denn das größte Problem beim Dispo-Kreidt sind die extrem hohen Zinsen. Selbst Banken mit hervorragenden Konditionen verlangen trotz Nullzins-Phase knapp 7% Zinsen für den Dispo.

Die Umschuldung eines Kredites funktioniert ganz einfach:

  1. Die Konditionen des aktuell bestehenden Kredites prüfen
  2. Einen Kredit mit besseren Konditionen im Vergleich finden
  3. Neuen Kreditvertrag abschließen
  4. Die Bank informieren
  5. Den Kredit dann umschulden (den alten Kredit mit dem neuen bezahlen)
  6. Durch bessere Konditionen sparen

Allerdings funktioniert das umschulden in der Regel nur bei zweckgebundenen Finanzierungen. Klassisches Beispiel ist ein Ratenkredit oder Sofortkredit. Anders sieht das bei einem Autokredit oder Immobilienkredit aus. Hier ist ein umschulden nicht ohne weiteres möglich. In jedem Fall hilft ein kurzes Telefonat mit der Bank, um die entsprechenden Möglichkeiten zu erfragen.

Außerdem ist zu beachten, dass bei der Kreditanfrage als Verwendungszweck eine Umschuldung angegeben wird. Denn damit weiß die kreditgebende Bank, dass der neue Kredit zur Ablösung eines bestehenden Kredites verwandt wird und nicht etwa, um weitere Anschaffungen zu tätigen.

Ein wichtiger Faktor beim Kredit umschulden  sind die Gebühren der Bank für die vorzeitige Beendigung eines bestandenen Kredites. Denn beim umschulden passiert nichts anderes, als einen Kredit vorzeitig mit einem anderen abzuzahlen. Diese vorzeitige Abzahlung wird als Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet und darf lt. BGB bei einer Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten höchstens 0,5% der Restschuld und sonst max. 1% der Restschuld betragen. Es gibt auch einzelne Banken, welche gar kein Entgelt für die vorzeitige Kreditablösung verlangen, jedoch ist das ehr die Ausnahme. In jedem Fall lassen sich die Konditionen leicht bei der Bank erfragen.

Sind die Ersparnisse beim neuen Kredit also höher, als die zu zahlenden Gebühren, lohnt sich das umschulden vom Kredit auf jeden Fall.

Bei Überschuldung – das Gespräch suchen >

Je größer die Schulden oder die damit verbundenen Rückzahlungen sind, desto größer wird die damit verbundene – auch finanzielle – Not. Wenn dann besonders „aktive“ Gläubiger auf Ihre Raten pochen, führt das in vielen Fällen zur Blockade bei den Schuldnern, obwohl diese gern zahlen würden, jedoch einfach nicht mehr können und schließlich vor dem Berg an Schulden resignieren. Versuchen Sie es dennoch: Ihre Schulden abbauen. Denn eine Zahlungsunwilligkeit ist ehr schädlich, als in irgendeiner Form hilfreich. In jedem Fall sollten Sie Ihre Bereitschaft zur Zahlung bei Ihrem Gläubiger signalisieren – damit bietet sich eine gute Grundlage zur Verhandlung und das ohnehin schon angespannte Verhältnis wird nicht zusätzlich strapaziert. Können Sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, sollten Sie um Verständnis bitten und versuchen Kompromisse zu schließen. Oft fehlt den Gläubigern das Verständnis für die Situation der Schuldner, die ohnehin schon kaum noch Handlungsfreiheit haben. Im Gegenzug sieht sich der Schuldner nur in die Enge getrieben und weiter verstärkt unter Druck gesetzt, wenn nicht klar ist, woher das man das Geld nehmen soll, um die fälligen Raten zu begleichen. Suchen Sie das Gespräch mit den Gläubigern. Setzten Sie sich zusammen und suchen Sie nach gemeinsamen – für beide Seiten vertretbaren – Lösungen. Dabei sollten wirklich alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, auch wenn dies in einer Privatinsolvenz endet – wobei diese auch für den Gläubiger mit deutlichen Einschnitten verbunden ist.

Versuchen Sie nicht, stur auf Ihrem Recht zu beharren, verweisen Sie nicht unentwegt auf Ihre Not und bieten Sie Kompromisse an und bitten Sie den Gläubiger einzulenken um Ihre Schulden abzubauen. Versuchen Sie eine gute Lösung für alle zu finden. Nur mit dem beiderseitigen Einverständnis lassen sich solche Situationen lösen. Dabei kann es auch zu entscheidenden Einschnitten oder Abstrichen für beide Parteien kommen. Evtl. lässt sich der Gläubiger auf eine deutlich geringe monatliche Rückzahlung ein und verlängert im Gegenzug den Zeitraum der Rückzahlung bei gleichbleibendem Zins. Versuchen Sie den monatlich verfügbaren Betrag auf die Gläubiger zu verteilen. Eventuell besteht sogar die Möglichkeit, dass monatlich ein kleiner Überschuss bleibt. Sollte dies der Fall sein, nutzen Sie den Betrag und zahlen Sie diesen an den Gläubiger, bei dem der geringste Restbetrag offen ist. Damit erreichen Sie eine schnellere Rückzahlung und für den nächsten kleinsten Betrag wird weiteres Kapital verfügbar.

Nutzen Sie weiterhin die Möglichkeiten, Ihre Kosten zu reduzieren und versuchen Sie Geld im Alltag zu sparen:

Tipps zum Schulden abbauen >

  • Zahlungsrückstand vermeiden
  • pünktlich zahlen
  • bei Verzug Gläubiger informieren
  • Gespräch suchen und kompromissbereit sein
  • Zahlungen auf Gläubiger verteilen
  • Hilfe seitens Schuldnerberatung in Anspruch nehmen
  • keine Lockangebote annehmen (sofort Geld ohne Schufa etc…)
  • lassen Sie sich nicht zu Spontankäufen verleiten
  • kaufen Sie beim Discounter (Es ist egal, was die anderen sagen.)
  • gehen Sie mit einem Einkaufszettel einkaufen (damit ist schon vor dem Einkauf klar, was gebraucht wird)
  • nutzen Sie das Vergleichsportal
  • kochen Sie auf Vorrat
  • erstellen Sie einen Essenplan
  • keine Ratenkäufe mehr
  • teuren Dispokredite in günstigeren Ratenkredit umschulden
  • unnötige Konsumausgaben vermeiden (was ist der Unterschied zwischen konsumieren und sparen? Hier finden Sie die Antwort.)
  • unterscheiden Sie zwischen Erfordernis (Miete, Strom, Heizung, Lebensmittel) und Bedürfnis (neuer Fernseher, Tablet, Telefon…)
  • verkaufen Sie Dinge, die Sie nicht mehr benötigen z.B. über Online-Kleinanzeigen
  • generieren Sie durch einen Nebenjob zusätzliches Einkommen
  • schreiben Sie alle Einnahmen und Ausgaben in ein Haushaltsbuch

Weitere Tipps, wie Sie Geld im Alltag sparen und Schulden abbauen können, finden Sie auf der Seite Einsparungen.

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