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Investition in die Zukunft – Mediziner und die Finanzierung einer Praxis

Das Medizinstudium forderte die Studenten wie kaum eine andere Ausbildung: Mit einer Länge von 12 Semestern fällt nicht nur der zeitliche Aufwand ungewöhnlich hoch aus. Nach dem Ende des Studiums muss zudem eine 4- bis 6-jährige Facharztweiterbildung absolviert werden, bevor als junger Arzt praktiziert werden darf. Für die meisten Mediziner beginnt die Karriere in einer Klinik, früher oder später soll häufig eine eigene Praxis gegründet oder eine bestehende Facharztpraxis übernommen werden. Was sollten selbständige Mediziner wissen?

Unter Druck: Viele Krankenhausärzte fühlen sich überlastet

Die Arbeitsbelastung im Krankenhaus ist hoch, wie der vom Marburger Bund jährlich veröffentlichte „MB-Monitor“ zeigt: Die unter knapp 4000 Ärzten durchgeführte repräsentative Umfrage macht deutlich, dass mit 59 % mehr als die Hälfte der Befragten mit hohem Zeitdruck und immenser Arbeitsbelastung zu kämpfen haben. Eine Mehrheit von 77 % gab an, dass das Familien- und Privatleben unter der zunehmenden Arbeitsverdichtung leiden würde. Diese hohe Last wird noch unattraktiver, wenn berücksichtigt wird, dass der Verdienst als solches zwar üppig, im Vergleich mit einem niedergelassenen Arzt aber geringer ausfällt. Aktuelle Erhebungen gehen davon aus, dass ein niedergelassener Arzt im Durchschnitt einen Praxisüberschuss von knapp 170.000 Euro jährlich erzielt. Ein Klinikarzt verdient pro Jahr hingegen nur rund 135.000 Euro.

Behördliche Schranken bei hoher Ärztedichte

® DarkoStojanovic – pixabay.com

In jedem Fall ist die eigene Arztpraxis aber mit einigen Herausforderungen verbunden, mit denen der angestellte Arzt nicht konfrontiert ist. Abgesehen davon, dass ein junger Arzt seine Kollegen nicht mehr um Rat bitten kann, muss die eigene Praxis auch finanziert werden. Die Mediziner wird damit auch zum Unternehmer – ohne darauf Studium konkret vorbereitet worden zu sein. Neben fachlich relevanten Inhalten zählt nun auch eine betriebswirtschaftliche Kompetenz, die in der Regel kaum vorhanden ist. Nach dem Abschluss der Facharztausbildung ist es theoretisch möglich, direkt Patienten zu behandeln. Problematisch ist dabei allerdings, dass zunächst nur sogenannte Selbstzahler und Privatpatienten behandelt werden dürfen. Damit auch die gesetzlich Versicherten – und damit die Mehrzahl der Patienten – behandelt werden darf, muss eine Zulassung als Vertragsarzt durch die kassenärztliche Vereinigung erfolgen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei allerdings um eine rein formale Frage, für die Beantragung der Zulassung ist keine Prüfung oder ähnliches notwendig. Schwieriger sind die behördlichen Schranken hingegen, wenn eine Niederlassung in einem Gebiet vorgenommen werden soll, für das eine Überversorgung festgestellt wurde. Dies ist der Fall, wenn 10 % mehr Ärzte einer bestimmten Fachrichtung in einem Gebiet vorhanden sind, als nach aktueller Bedarfsplanung benötigt werden. Die kassenärztliche Vereinigung verweigert dann eine Zulassung. Wer dennoch eine Praxis im jeweiligen Gebiet eröffnen möchte, weil die Heimat beispielsweise nicht verlassen soll, darf aber eine frei werdende Praxis übernehmen.

Deutsche Bank unterstützt junge Ärzte

Hier kann das Heilberufeportal der Deutschen Bank behilflich sein: Die Praxisbörse eignet sich zur Vermittlung von Arztpraxen in jeder Fachrichtung. Der Vorteil für den jungen Mediziner liegt zum einen darin, dass medizinisches Equipment bereits vorhanden ist. Auch Know-how bleibt durch den Arztwechsel bestehen – die medizinischen Fachangestellten können üblicherweise weiter beschäftigt werden. Außerdem sind bereits Stammpatienten vorhanden, die in der Regel auch den neuen Arzt besuchen.

Hohe Ausgaben für eigene Praxis

In jedem Fall sind die Ausgaben für eine eigene Praxis hoch: Für die Übernahme muss zumeist das Ein- bis Zweifache des Jahresgewinns gezahlt werden. Wird von den eben bereits genannten Werten ausgegangen, liegt diese Summe dann bei etwa 200.000 bis 300.000 Euro. Die Deutsche Bank kann nicht nur bei der Finanzierung helfen, sondern auch Unterstützung bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung leisten. Der InvestitionCheck zeigt, wann sich hohe Ausgaben amortisieren. Dabei berücksichtigt die Kalkulation sowohl die jeweilige Region wie auch den Fachbereich. Im PraxisCheck stellt das Kreditinstitut zudem fest, wie es um die wirtschaftlichen Kenndaten des Unternehmens bestellt ist. Ein persönlicher Berater im eigenen Umkreis kann ebenso ausfindig gemacht werden wie entsprechende Informationsveranstaltungen zum Thema. Mit dieser Hilfe wird aus einem guten Mediziner auch ein erfolgreicher Unternehmer. Denn die eigene Praxis verschafft nicht nur ein auskömmliches Einkommen, sondern auch Freiräume, die das Angestelltenverhältnis keinesfalls bietet – der Schritt lohnt sich.

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