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Geldanlagen in der Niedrigzinsphase

Finanzexperten sind sicher: Die Trendwende bei den Zinsen beginnt. Doch Anleger müssen weiterhin mit minimalen Zinsen rechnen. Welche Anlageformen sind in der anhaltenden Niedrigzinsphase sinnvoll? Welche Finanzanlagen verhindern den realen Wertverlust? Die Deutsche Bank bietet einen aktualisierten Ratgeber für private Anleger. Einige davon haben wir für Sie kurz erläutert.

Wertverlust trotz Zinsen

Sparer erhalten derzeit für festangelegte 1000 Euro 0,5 % Zinsen und damit nach 10 Jahren nur 1051,00 EUR. Zieht man die Inflationsrate ab, bleiben gerade einmal 951 EUR. Hätte der Anleger den Betrag ausgegeben, hätte er mehr gehabt. Obwohl dies das erklärte Ziel der europäischen Zinspolitik ist, ist es doch ratsam, Geld anzulegen, um die eigene Finanzkraft zu erhalten.

Wie sollte man Geld jetzt anlegen?

Um sinnvolle Renditen zu erzielen, sollte auf eine größtmögliche Streuung des Kapitals in verschiedene Produkte und Laufzeiten geachtet werden. Dadurch können Anleger ihr Risiko mindern und Gewinne erzielen. Neben Tagesgeld und Festgeld sind dies Investment- oder Indexfonds. Die tatsächliche Strategie wird von persönlichen Voraussetzungen wie verfügbarem Kapital, Risikobereitschaft aber auch dem Kapitalbedarf und Einkommen bestimmt und muss individuell festgelegt werden.

Welche Sparformen sollten Anleger beachten?

Die Streuung wird durch einen Investitionsmix verschiedenster Anlagen erzielt:

Tagesgeld / Festgeld

Die sicherste Anlage aufgrund der europäischen Einlagensicherung. Da diese lediglich eine Verzinsung von 0,01-1 Prozent bieten, sollten diese nur für kleine Beträge genutzt werden. Z. B. ein Betrag von 2-3 Nettogehältern um ungeplante Sonderausgaben zu erledigen. Dennoch sollten regelmäßig die Konditionen überprüft werden. Liegt ein Anbieter mehrfach hinter den Zinskonditionen, sollte ein Wechsel geplant werden.

Festgeldangebote können sich ebenfalls für kleinere Beträge lohnen, z. B. um den nächsten Autokauf zu finanzieren. Hier sollten verschiedene Anlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten geplant werden. Im Falle einer Zinsveränderung kann dann immer noch mit einem Teil des Kapitals reagiert werden. Laufzeiten der einzelnen Pakete sollten daher zwischen 1- 3 Jahren aufweisen. Hier geht es zum aktuellen Festgeldvergleich und Tagesgeldvergleich.

Aktien- und Investmentfonds

Diese langfristige Kapitalanlage sichert das Gesamtkonzept der Geldanlage. Je nach Risikobereitschaft und Möglichkeit können auch höhere Zinseinnahmen erzielt werden. Besonders ETF-Fonds (Exchange Traded Funds) bieten eine interessante Alternative. Während bei Aktienfonds hohe Kosten für die Verwaltung anfallen, bilden ETF-Fonds eine reine Kopie des jeweiligen Aktienindexes (z.B. DAX), ohne durch Fondsmanager verwaltet zu werden. Aufgrund der geringeren Kosten erzielen die Anleger höhere Gewinne trotz kleinerer Kursgewinne.

® alexas_fotos – pixabay.com

Bei welchen Geldanlagen ist Vorsicht geboten?

Bei übermäßig hohen Renditen, Investments wie Solar- oder Windparks, Schiff- oder Waldinvestments, sollten Anleger hellhörig werden. Hohe Renditen lassen sich nur durch hohes Risiko erzielen, was im schlimmsten Fall den Totalverlust bedeuten könnte.

Auch offene Immobilienfonds („Betongold“) haben Anleger in der Vergangenheit oft in Schwierigkeiten gebracht. Natürlich ist der Gedanke in gewinnbringende Immobilien zu investieren nachvollziehbar, doch in der Realität warfen die wenigsten Immobilien tatsächlich Gewinne ab und konnten auch am Markt nicht wieder verkauft werden.

Ebenso sind Geldanlagen in Edelmetalle abzuwägen. Der Gewinn besteht hierbei allein in der tatsächlichen Wertentwicklung. Bei Gold mussten Investoren nach 10 Jahren steigender Werte 2013 hohe Verluste akzeptieren. Rohstoffe können als Sicherheit dienen, sollten jedoch nur einen kleinen Teil der Gesamtinvestition betragen.

Auch bei der Riester-Förderung sollten private Anleger zweimal hinsehen. Diese lohnt oft nur für kinderreiche Familien die tatsächlich hohen Zulagen erhalten und ggf. zusätzlich steuermindernd wirken können. Oft eignen sich andere Förderungen wie die vermögenswirksamen Leistungen wesentlich mehr.

Worauf Anleger achten sollten

Anleger sollten nicht leichtfertig auf ihren Berater hören. Nur eine eigene Anlageplanung die eine größtmögliche Streuung berücksichtigt kann zielführend sein. Auch Abschlussgebühren und Kosten müssen beachtet werden. Hohe Renditen gehen mit hohem Risiko einher.

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